Die begehbare Landkarte auf der Schmirchauer Höhe in Ronneburg verdeutlicht anschaulich die Ausdehnung und Inbesitznahme der Landschaft durch den Uranerzbergbau und die Dimensionen der Sanierung seiner Hinterlassenschaften in Ostthüringen. Mittels Namens- und Firmensteinen sind die Konturen der untertägigen Grubenfeldgrenzen und die Ausdehnung der Tagebaue nachgebildet. Die Lage der Ortschaften innerhalb und außerhalb der Konturen ist durch beschriftete Gesteinsblöcke markiert. Schachtansatzpunkte können anhand von kleinen Steinstelen nachempfunden werden.
Die Finanzierung erfolgt aus privaten Spenden, Förder-
mitteln des Freistaates Thüringen und Mitteln der Europäischen Union (EFRE).
Die Finanzierung erfolgt aus privaten Spenden, Förder-
mitteln des Freistaates Thüringen und Mitteln der Europäischen Union (EFRE).
Mögliche Wege zur begehbaren Landkarte und zum Grubengeleucht
Großer Andrang auf der begehbaren Landkarte auf der Schmirchauer Höhe. Das Konzept der Erlebnisstätte zieht die Besucher an.
Die Lage jedes ehemaligen Schachtes sowie Bergbau- und Aufbereitungsbetriebes ist in der begehbaren Landkarte markiert. Selbst die Spitzkegelhalden sind wieder da.
Der Zugang zur Schmirchauer Höhe ist nur auf den dafür ausgeschilderten Wegen freigegeben. Es sind gegenwärtig 3 Wegeanbindungen zur Schmirchauer Höhe angelegt worden:
- ab Parkplatz Ronneburg/Friedrichshaide
- ab Tor BUGA-Gelände (am Kletterturm)
- ab Schmirchauer Bachtal
Diese Wege sind in der beigefügten Karte rot markiert sowie vor Ort ausgeschildert.
Die Schmirchauer Höhe ist über diese Wege zu Fuß zu erreichen. Dabei beträgt die einfache Wegstrecke vom ehemaligen Tagebaurand zur begehbaren Landkarte bis zu 2,5 km und es ist ein Höhenunterschied von 70 m zu bewältigen.
Ab 2. Mai 2012, jeweils mittwochs ab 10 Uhr, bietet der Omnibusbetrieb Herzum aus Korbußen nach vorheriger Anmeldung (über Reisebüro Herzum, Steinweg 28, 07545 Gera, Tel. 0365 8311444) Busfahrten auf die Schmirchauer Höhe an. Anfangs- und Endpunkt der Fahrten ist der Parkplatz der Stadt Ronneburg am Rittergut in der Weidaer Straße. Fachlich begleitet werden die Gruppen durch Mitglieder des Bergbautraditionsvereins Wismut.
Wir bitten um Verständnis, dass die Benutzung generell "auf eigene Gefahr" erfolgt und es bei außergewöhnlichen Witterungsereignissen zu Einschränkungen bei der Zugänglichkeit kommen kann. Daher bleibt vorsorglich die Schmirchauer Höhe im Winter von Anfang Dezember bis Mitte März geschlossen.
