Video Beschreibung / Titel

25 Jahre Sanierung der Uranerzbergbau-Gebiete

Fazit und Zukunftsaussichten

 

Über 25 Jahre nach dem aktiven Bergbau ziehen wir Bilanz: was ist erreicht; aber besonders was steht noch an? Die Ergebnisse aus über 25 Jahren Sanierung lassen sich heute klar definieren. Es ist viel geschafft und viel hat sich in der Umwelt- und Lebensqualität positiv verändert. Die untertägigen Arbeiten sind größtenteils erledigt, die Bergwerke nahezu geflutet und verwahrt. Über Tage sind es nicht mehr triste vom Bergbau dominierte Orte, die die Wismut-Region kennzeichnen, sondern Landschaften, die sich wieder in das Bild der Region einfügen. Halden, Absetzanlagen, Tagebau: Bilder die man heute kaum noch mit der Region Bad Schlema oder Ronneburg in Verbindung bringt. Einige wenige Baustellen sind noch zu sehen, aber auch hier gilt: die letzte Phase der Sanierung ist erreicht. Bisher hat das bundeseigene Unternehmen für die Sanierungsaufgaben in Sachsen und Thüringen rund 6,3 Milliarden Euro ausgegeben. Schritt für Schritt geht es in die letzte Phase – den Langzeitaufgaben.

Eine der zeitaufwendigsten und kostenintensivsten Aufgaben der nächsten Jahrzehnte wird das Wassermanagement sein. Auch wenn ein Bergwerk geflutet ist, müssen die verbliebenen Schadstoffe noch über lange Zeit aus dem Flutungswasser entfernt werden, bevor es in die Flüsse abgegeben werden kann. Gleichermaßen gilt es, die erreichten Zustände der sanierten Bergbau- und Aufbereitungsstandorte zu erhalten und zu sichern. Ein umfangreiches Überwachungssystem liefert dazu die benötigten Informationen.

Aktive Nachsorge, Überwachung der Sanierungsobjekte und allen voran das Wassermanagement an den Standorten werden Aufgaben für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte sein. Das Wismut-Programm beinhaltet diese Ewigkeitsaufgaben, deren Finanzierung auch weiterhin durch die Bundesregierung abgesichert wird.