Königstein

WBA Königstein
Cadmium, Nickel, Uran, Zink

Cadmium


Messwertdiagramm Cadmium

Die Konzentration des Schwermetalls Cadmium im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Konzentrationen von bis zu 1.000 µg/l ist über viele Jahre eine fallende Tendenz auf ca. 50-70 µg/l zu beobachten. Diese setzte sich aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels von 140 m NN weiter fort. Der seit Ende August 2017 begonnene temporäre Höhereinstau (hydraulischer Test) hat daran bislang nichts geändert. Das gehobene Flutungswasser wird in einer Wasserbehandlungsanlage aufwändig behandelt und dabei die Urankonzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Unterschreitung des behördlich festgelegten Grenzwertes ausgerichtet. Im Jahr 2016 wurden auf diese Weise durchschnittlich ca. 300 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden/werden zur Reinfiltration in die Grube verwendet. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Nickel


Messwertdiagramm Nickel

Die Konzentration des Schwermetalls Nickel im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Konzentrationen von mehr als 6.000 µg/l ist über viele Jahre eine fallende Tendenz auf ca. 300 - 400 µg/l zu beobachten. Diese setzte sich aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels von 140 m NN weiter fort. Der seit Ende August 2017 begonnene temporäre Höhereinstau (hydraulischer Test) hat daran bislang nichts geändert. Das gehobene Flutungswasser wird in einer Wasserbehandlungsanlage aufwändig behandelt und dabei die Urankonzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Unterschreitung des behördlich festgelegten Grenzwertes ausgerichtet. Im Jahr 2016 wurden auf diese Weise durchschnittlich ca. 300 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden/werden zur Reinfiltration in die Grube verwendet. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Uran


Messwertdiagramm Uran

Die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Konzentrationen von mehr als 250 mg/l ist über viele Jahre eine fallende Tendenz auf unter 10 mg/l zu beobachten. Diese setzte sich aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels von 140 m NN weiter fort. Der seit Ende August 2017 begonnene temporäre Höhereinstau (hydraulischer Test) hat daran bislang nichts geändert. Das gehobene Flutungswasser wird in einer Wasserbehandlungsanlage aufwändig behandelt und dabei die Urankonzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Unterschreitung des behördlich festgelegten Grenzwertes ausgerichtet. Im Jahr 2016 wurden auf diese Weise durchschnittlich ca. 300 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden/werden zur Reinfiltration in die Grube verwendet. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Zink


Messwertdiagramm Zink

Die Konzentration des Schwermetalls Zink im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Konzentrationen von mehr als 50.000 µg/l ist über viele Jahre eine fallende Tendenz auf ca. 10.000 µg/l zu beobachten. Diese setzte sich aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels von 140 m NN weiter fort. Der seit Ende August 2017 begonnene temporäre Höhereinstau (hydraulischer Test) hat daran bislang nichts geändert. Das gehobene Flutungswasser wird in einer Wasserbehandlungsanlage aufwändig behandelt und dabei die Urankonzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Unterschreitung des behördlich festgelegten Grenzwertes ausgerichtet. Im Jahr 2016 wurden auf diese Weise durchschnittlich ca. 300 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden/werden zur Reinfiltration in die Grube verwendet. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.