Kategorie Arbeitsmedizin




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Zwischenbericht 
Arbeitsmedizin

Verbesserung der Klimabedingungen beim Abbau tiefer Sohlen im BB 09; Teilthema: Untersuchung des Einflusses hoher Stoßtemperaturen auf den Wärmehaushalt des menschlichen Körpers

22.12.1979 17 Seiten 11 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 401
Mit den durchgeführten Untersuchungen (210 Klimamessungen auf typischen Abbaublöcken in vier Teufenbereichen, 35 Messungen der Stoßtemperaturen, Ermittlung von Abschlagszeiten, des Zustandes der Umschließungsflächen und der mittleren Abbauleistung vor Ort) wurden objektive Kriterien zur Präzisierung der Bewertung der Beanspruchung des Menschen durch das Klima am Arbeitsplatz geschaffen Zur Bestimmung des Zusammenhanges zwischen den Größen Stoßtemperatur, Globetemperatur, Trockentemperatur (Wettertemperatur) und Wettergeschwindigkeit ist die Gleichung nach JOKL für die untersuchten Bedingungen hinreichend genau und zur Berechnung geeignet. Die Differenz zwischen Globe- und Trockentemperatur steigt mit zunehmender Teufe an. Sie hängt infolgedessen von der ursprünglichen Gesteinstemperatur ab. Unterhalb der Sohle – 1170 m steigt die Differenz zwischen Globe- und Trockentemperatur auf über 0,5o an. Es wird vorgeschlagen, bei der Festlegung einer zulässigen Trockentemperatur für Arbeitspunkte aller tieferliegenden Horizonte diesen Einfluss zu berücksichtigen.
Zusammenfassung
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Bericht 
Arbeitsmedizin

Der Einfluss unterschiedlicher klimatischer Bedingungen auf die Leistungsfähigkeit des Bergmannes und dessen Belastung im Arbeitsprozess

25.05.1905 36 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3052
Im Bericht sind die Ergebnisse der durchgeführten Labor- und Felduntersuchungen dargestellt. Die physische Belastung der untertägig Beschäftigten liegt in den Bereichen für mittelschwere und schwere Arbeit. Die Zunahme der Temperatur über den „Behaglichkeitsbereich“ hinaus führt zu einer exponentiell ansteigenden Beanspruchung der kardialen Leistung im Dienste der Wärmeregulation, so dass für Arbeiten oberhalb von 22 0C das Herz zum leistungsbegrenzenden Organ wird. Für Hauer und Berufsgruppen des Nebenbetriebes, die körperliche Schwerarbeit verrichten, ist eine Umgebungstemperatur von ca. 22 0C anzustreben. Die überwiegende Anzahl der Tätigkeiten in Nebenbetrieb können bis zu einer Umgebungstemperatur von ca. 28 0C ausgeübt werden, wobei dieser Klimawert als obere Grenze zu werten ist. Eventuelle Havarien mit Ausfall der Kühlaggregate sollten zur Arbeitseinstellung führen, wenn 35 0C überschritten werden. Abschließend wird auf geltende Normen für die Einteilung der zulässigen Klimagrenzen eingegangen und eine Empfehlung zur Anwendung der „Richtlinie zur Bewertung der Beanspruchung des Menschen durch das Klima am Arbeitsplatz“ (Verf. u. Mittlg. des MfG, Nr. 12, 4.7.1972) gegeben.
Zusammenfassung
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Berichte 
Arbeitsmedizin

Überarbeitung der Klimabereiche bzw. der zulässigen Klimagrenzwerte für untertägige Arbeitsplätze in der SDAG Wismut (Tauglichkeitsrichtlinie)

13.07.1978 287 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3092
Inhalt - Pflichtenheft - Aufgabenstellung - Ergebnisbericht zur Aufgabenstellung - Überarbeitung der Klimabereiche bzw. der zulässigen Klimagrenzwerte für untertägige Arbeitsplätze in der SDAG Wismut.- Zwischenbericht (3x) - Überarbeitung der Klimabereiche bzw. der zulässigen Klimagrenzwerte für untertägige Arbeitsplätze in der SDAG Wismut (Tauglichkeitsrichtlinie)
Zusammenfassung
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Ergänzung zum Thema 
Arbeitsmedizin

Verbesserung der Klimabedingungen beim Abbau tiefer Sohlen im BB 09; Teilthema: Untersuchung des Einflusses hoher Stoßtemperaturen auf den Wärmehaushalt des menschlichen Körpers im Abbau und Horizontalvortrieb

17.12.1983 80 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3121
Teil I: Ergebnisse der klimaphysiologischen Messungen im AHZ Der Berichtsteil beinhaltet die Methodik und Ergebnisdarstellung von Laborversuchen in der Klimakammer und von Feldversuchen im Bergbaubetrieb 9, die Berechnung der hitzebedingten Kreislaufbeanspruchung sowie die mathematische Auswertung der Belastungsergebnisse. Es wird u.a. festgestellt, dass die Beanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems nicht in Abhängigkeit von der Teufe, sondern mit Verschlechterung der klimatischen Bedingungen zunimmt. Teil II: Untersuchungsergebnisse von Messungen der Globe- und Stoßtemperaturen im Abbau und Horizontalvortrieb im BB 9 Die Ergebnisse der Messungen und deren Auswertung im Abbau und im Horizontal-vortrieb zeigen, dass mit zunehmender Teufe in Abhängigkeit von der Gebirgstemperatur der Einfluss der Wärmestrahlung zunimmt. Die vorgeschlagenen Klimabereichsgrenzen sollten in Globetemperaturen angegeben werden. Es kann der Einfluss hoher Stoßtemperaturen bei der Bestimmung der Klimabereiche im BB 9 berücksichtigt werden. Im Ergebnis der Untersuchungen wird empfohlen, eine Anlehnung an die Empfehlung des MfG (Richtlinie zur Bewertung der Beanspruchung des Menschen am Arbeitsplatz.- Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen vom 03.07.1972) vorzunehmen.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Arbeitsmedizin

Verbesserung der Klimabedingungen beim Abbau tiefer Sohlen im BB 09; Teilthema: Untersuchung des Einflusses hoher Stoßtemperaturen auf den Wärmehaushalt des menschlichen Körpers im Abbau und Horizontalvortrieb

29.06.1973 39 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3122
Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung des Einflusses hoher Stoßtemperaturen auf den Wärmehaushalt und die Leistungsfähigkeit des Menschen im untertägigen Betrieb. In Labor- und Felduntersuchungen (z.T. unter Arbeitsbedingungen) sind am 92 Probanden die Einflüsse der Klimabeanspruchung untersucht worden. Es werden die Abhängigkeiten zwischen Wettergeschwindigkeit, Abschlagzeit, Globe- und Trockentemperatur untersucht. Im Ergebnis der Untersuchungen wird empfohlen, eine Anlehnung an die Empfehlung des MfG (Richtlinie zur Bewertung der Beanspruchung des Menschen am Arbeitsplatz.- Mitteilung des Ministeriums für Gesundheitswesen vom 03.07.1972) vorzunehmen. Die Bedingungen des Bergbaubetriebes 9 sind in den vorgeschlagenen Klimabereichen berücksichtigt. Die Globetemperatur sollte als Grenzwert angesetzt werden. Die teufenabhängigen Differenzen Globetemperatur – Trockentemperatur sind zu berücksichtigen.
Zusammenfassung
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Bericht 
Arbeitsmedizin

Überprüfung des Gewinnungsverfahrens Laugung auf chemische Noxen hin zur prophylaktischen Sicherung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

31.10.1974 41 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3389
Es wurden im BB Schmirchau bei der Untertagelaugung die Sulfatgehalte der Wetter analysiert, die in Abhängigkeit von der Wetterbewegung zwischen 0,2 MAK und ≤ 0,01 MAK für Schwefelsäure differierten. Diese Schwefelsäuregehalte in der Luft stimmen zum größten Teil mit den in den Kammern herrschenden Dampfdruckverhältnissen überein. Die aus den Kammern austretenden Wetter enthalten keine Aerosole der Aufgabelösungen. Dadurch ist eine Beeinflussung des Anlagenfahrers durch die in der Aufgabelösung enthaltenen Schwermetalle ausgeschlossen. Wetterbewegungen in der Größenordnung von ≥ 10 bis 20 m/min verdünnen die analysierten Schwefelsäurekonzentrationen der Kammerabluft um eine Zehnerpotenz und drücken somit die additive Schadwirkung im Zusammenhang mit den gemessenen CO- und CO2-Gehalten unter den Summations-MAK-Wert von 1. Die Situation im BB Reust wird analog eingeschätzt. Im JBB Königstein ist erst nach Ableitung der tropfenden Laugelösung eine Untersuchung auf mögliche Aerosolbildung angebracht. Zweimonatliche Kontrolluntersuchungen und jährliche Reihenuntersuchungen der Beschäftigten der Laugung lassen rechtzeitig mit ausreichender Sicherheit Veränderungen erkennen und gewährleisten einen Arbeitseinsatz.
Zusammenfassung
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Dissertation 
Arbeitsmedizin

Untersuchung zur Arsenbelastung im Bergbau

01.01.1988 106 Seiten 5 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3448
Zur Beurteilung des expositionellen Gesundheitsrisikos und arbeitshygienischer Maßnahmen für die Optimierung des Gesundheits- und Arbeitsschutzes wurden Untersuchungen zum technologiebedingten Auftreten von Arsenverbindungen in der Luft am Arbeitsplatz sowie weiteren Medien mit Kontaminationsmöglichkeiten durchgeführt. Die Arsenanalyse in technischen und biologischen Proben wird beschrieben und deren analytische Zuverlässigkeit bestimmt. Die Bestimmung der individuellen Arsenbelastung der Werktätigen erfolgte mit Hilfe von 380 biologischen Expositionstests durch Bestimmung der Arsenkonzentration in Urin, Haaren und Nägeln. Die Arsengehalte im biologischen Material nehmen mit steigender Expositionsintensität zu. Um Auswirkungen der Arsenbelastung im Sinne einer individuellen Beanspruchung der Organe und Organsysteme zu erfassen, werden 83 arsenexponierte Bergleute und 102 nichtexponierte Bergleute klinisch, klinisch-chemisch, funktionsdiagnostisch und psychologisch-neurologisch untersucht. Diese Untersuchungsergebnisse werden detailliert dargestellt und ausgewertet. Schlussfolgernd aus den Untersuchungsergebnissen werden Empfehlungen zum Einsatz von Arbeitsschutzmitteln, zur Durchführung arbeitshygienischer Messungen, zur Bewertung der Arsenausscheidung im Urin als biologische Kontrollmethode sowie Hinweise für die Gestaltung der arbeitsmedizinischen Überwachungsuntersuchung abgeleitet.
Zusammenfassung
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Kurzbericht 
Arbeitsmedizin

Erfassung der Belastung durch Ammoniumnitrat bei der Magazinierung im JBK Königstein und die Bestimmung von Methämoglobin beim Sprengpersonal

29.09.1989 10 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3760
Bei der Magazinierung von ANO-Sprengstoff wird das Sprengpersonal mit größeren Mengen Ammoniumnitrat belastet. Die Bestimmung der Nitratkonzentration am Arbeitsplatz zeigt stark schwankende, aber insgesamt hohe bis sehr hohe Belastungen an, die durch die verwendete Technologie des Einbringens von Sprengstoff mit Pressluft bedingt sind. Die Ergebnisse der Met-Hb-(Methämoglobin)Bestimmung liegen nach zwei verschiedenen Bestimmungsmethoden im Bereich der Referenzwerte für unbelastete Probanden. Die vorliegenden Untersuchungen zeigen, dass es während des betrachteten Arbeitsprozesses mit zur Aufnahme von Met-Hb-Bildnern bzw. ihren Vorstufen mit der Folge einer biochemischen Beanspruchung kommt. Als Arbeitsschutzmittel stehen Staubschutzmasken zur Verfügung, die durch einen Augenschutz ergänzt werden sollten. Individuelle Belastungs-Beanspruchungs-Untersuchungen ergaben, dass die Aufnahme kritischer Nitratmengen während des Arbeitsprozesses nicht erfolgte.
Zusammenfassung
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Bericht 
Arbeitsmedizin

Der Arsenarbeitsplatz im Bergbauberieb 09

28.05.1905 19 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3765
Im Bericht sind die Untersuchungen zur umfassenden und einheitlichen Organisation des Gesundheitsschutzes arsenexponierter Bergleute aufgrund von Analysen der Expositionsmöglichkeiten und des Expositionsumfanges dargelegt. Es wird die biologische Wirkung von Arsen und Arsenverbindungen sowie deren Speicherung im menschlichen Organismus beschrieben. Als Arsenarbeitsplätze werden jene Arbeitsplätze bezeichnet, wo Arsen gediegen ansteht und/oder wenn in den Staubproben > 0,1 mg As/m3 festgestellt wird bzw. wenn im Tropfwasser der Arsengehalt > 1 mg/l beträgt. Für epidemiologische Untersuchungen ist eine arbeitsmedizinische Dispensairebetreuung der auf Arsenarbeitsplätzen eingesetzten Werktätigen einzurichten. Bei der Reihenuntersuchung sind stichprobenartig zusätzlich Daten für Aussagen zur gesundheitsrelevanten Bedeutung der Arsenexposition zu gewinnen. Dies gilt auch für Ergebnisse von Stoffwechseluntersuchungen und dermatologischen Untersuchungen.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Arbeitsmedizin

Arbeitsmedizinische Bewertung der Arsenexposition hinsichtlich der Entstehung von Lungenkrankheiten (Bearbeitungszeitraum 1988/1989)

09.05.1988 32 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3766
Im Bericht sind die Ergebnisse der Untersuchungen zur Feststellung der Belastungsintensität durch Arsen bei bergmännischen Gewinnungsarbeiten im Abbaugebiet des BB 09 dargelegt. Die Arsenkonzentrationen im inhalierbaren Staub nehmen mit dem Arsengehalt der Lagerstätte zu. Von November 1985 bis März 1987 kamen 84 Staubproben, 188 Wasserproben und 380 Harnproben zur Analyse. Die Untersuchungsergebnisse wurden mit Proben aus anderen Bergbaubetrieben verglichen und es wurde festgestellt, dass die Arsenkonzentration im Harn bei Exponierten wesentlich höher ist, als bei Nichtexponierten. Bei den Ergebnissen zur Beanspruchung des Organismus ist eine signifikante Häufung an pathologischen Hautveränderungen feststellbar. Bei fast 50% der arsenexponierten Werktätigen finden sich funktionale Veränderungen der akralen Durchblutung und neurologische Symptome. Es werden Vorschläge zur Kontrolle der Einhaltung der arbeitshygienischen Normen gemacht (spezielle Probenahmeapparaturen für Arsen im Staub, Staubbekämpfungsmaßnahmen am Arbeitsplatz, Vermeidung von Hautkontakt mit Tropf- und Rollenwasser, organisierter Arbeitsplatzwechsel mit Unterbrechung der Exposition). Überprüfung der Empfehlungen der WHO zur Kanzerogenität von Arsenverbindungen unter den Bedingungen des erzgebirgischen Abbaureviers.
Zusammenfassung
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