Kategorie Geomechanik




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Verzeichnis 
Geomechanik

Verzeichnis der untersuchten Gesteinseigenschaften des Thüringer Raumes

10.10.1978 48 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 1222
In dem Verzeichnis sind die geomechanischen Kennwerte der im WTZ durchgeführten durchgeführter Laborversuche an Gesteinsproben der Thüringer Lagerstätten zusammengestellt. Die Laborversuche wurden gemäß den entsprechenden TGL’s und den IBG-Richtlinien zur Ermittlung von geomechanischen Kennziffern der Gesteine und des Gebirgsmassivs durchgeführt. Damit sind die ermittelten Kennziffern mit denen anderer Institute vergleichbar. Es wurden folgende Parameter ermittelt: - Raumgewicht - Feuchtigkeitsgehalt - Porenanteil Druckfestigkeit - Zugfestigkeit - Scherfestigkeit - Reibungswinkel - Kohäsion - Elastizitätsmodul - Durchlässigkeitsbeiwert - Strukturschwächung .
Zusammenfassung
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Ergebnisprotokoll 
Geomechanik

Ergebnisse der Langzeitmessungen bei den gebirgsmechanischen Untersuchungen in der Lagerstätte Hämmerlein

13.12.1979 8 Seiten 4 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1405
In der Lagerstätte Hämmerlein wurden drei Versuchsabbaue aufgefahren, die zur Gewinnung von Zinnerz und zur Festlegung der Abbauparameter für den zukünftigen Abbau dienten. Durch Langzeitmessungen waren die empfohlenen Kammer- und Pfeilerparameter zu überprüfen. Es wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: - Visuelle Kontrolle der Auffahrungen auf Standsicherheit - Auflockerungsmessungen mittels Extensiometern - Geophysikalische Messungen (Ultraschallmessungen, Seismik) - Messung der Ankerbelastungen mittels Kraftmessdosen Mit den Beobachtungen und Messungen wurde bereits während des Auffahrens der Grubenbaue begonnen. Im Ergebnis der Untersuchungen ist festzustellen, dass die Auffahrungen standsicher sind. Die Untersuchungen ergaben weiterhin, dass die Kammerbreiten von 12 auf 8 m und die Kammerhöhen von 10 auf 8 m reduziert werden müssen. Die Pfeilerquerschnitte haben sich bestätigt. Doppelkeilanker sind nicht einsetzbar. Im Anlagenteil befindet sich der Standsicherheitsnachweis (FEM) für Pfeiler in einem Experimentalblock.
Zusammenfassung
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Studie 
Geomechanik

Analyse der Gebirgsschlaggefahr beim Abbau der Lagerstätte Aue-Alberoda unter besonderer Berücksichtigung der zunehmenden Abbauteufe

01.01.1979 45 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1418
In der Lagerstätte Aue-Alberoda haben sich in Teufen > 1.400 m die geologischen Bedingungen verändert und die Teufe der Abbauarbeiten ist weiter nach unter verlagert worden. Gleichzeitig ist insgesamt mit einer Ausdehnung der abgebauten Räume zu rechnen. Diese Abbauarbeiten rufen Wechselwirkungsprozesse mit dem umgebenden Gebirge hervor und lassen den tektonischen Gebirgsschlagtyp stärker in den Vordergrund treten. Für den bergbaulichen Gebirgsschlagtyp entstehen zusätzliche Bedingungen. Nach einer Definition des Gebirgsschlages und der verschiedenen Typen (tektonische und bergbauliche Gebirgsschläge) werden Grundsätze der Gebirgsschlagprognose definiert und Maßnahmen zur Beherrschung der Gefährdungen durch Gebirgsschläge definiert. und der Beschreibung der geologisch-tektonischen Situation im Bereich der Lagerstätte Aue-Alberoda werden geomechanische Vorstellungen über den Mechanismus von Gebirgsschlägen im Bereich der Lagerstätte entwickelt. Im Ergebnis der Analyse werden Vorschläge für weitere Untersuchungen zur Konkretisierung der Gebirgsschlaggefahr uns Ableitung von Maßnahmen für ihre Beherrschung vorgeschlagen (u.a. Entwicklung eines rationellen und objektiven Überwachungssystems des Bruch- und Verformungsverhaltens des Gebirges im Lagerstättenbereich).
Zusammenfassung
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Ergebnisbericht 
Geomechanik

Untersuchung gebirgsmechanischer Probleme auf den tiefen Sohlen der Thüringer Bergbaubetriebe

12.02.1981 24 Seiten 4 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1518
Im Bericht werden Untersuchungen beschrieben, die für das Auffahren von Grubenbauen auf den tiefen Sohlen (> 600 m Teufe) der Thüringer Bergbaubetriebe erforderlich sind. Es werden die erforderlichen Untersuchungen und Auswertemethoden beschrieben (u.a. Bestimmung des Spannungszustandes des Gebirges, Berechnung der Hauptspannungsrichtung, Erfassung der Deformationseigenschaften des Gebirges, Bestimmung der Auflockerungszone um bergmännische Hohlräume, Ermittlung der Teufenabhängigkeit von Festigkeitseigenschaften). Aus diesen Untersuchungen sind Empfehlungen für die erforderlichen Ausbauarbeiten, für besondere Sicherungsmaßnahmen, für die Steuerung der Abbauerkundung und die Kontrolle von Konturveränderungen abzuleiten. Auf Basis der Analyse des Ist-Zustandes und einer Literaturauswertung werden die sich daraus ergebenden Aufgaben formuliert und die bereits realisierten Leistungen beschrieben.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Geomechanik

Untersuchungen zum Charakter der dynamischen Entspannungserscheinungen auf den tiefen Sohlen - Geomechanik Aue

28.09.1982 66 Seiten 23 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1746
Die im Bericht dargestellten Untersuchungen und Ergebnisse wurden unter dem Aspekt der sicheren Weiterführung der Abbautätigkeit in größere Teufen und in die kontaktnahen Flanken des Granitplutons durchgeführt (u.a. Häufung seismoakustischer Erscheinungen mit zunehmender Teufe). Es wurden folgende Arbeiten durchgeführt: Ermittlung geomechanischer und geophysikalischer Gesteinsparameter im Labor für die wichtigsten Gesteinsarten; komplexe Messungen zur Ermittlung des Spannungszustandes und des Verformungsverhaltens des Gebirges; markscheiderische Messungen zur Ermittlung der räumlichen Verformungskomponenten; Entwicklung und Installation eines Überwachungs- und ortungsseismischen Systems zur Dauerregistrierung der Impulsaktivität, zur Übertragung seismoakustischer Signale und zur Messung von Laufzeitdifferenzen und geomechanische sowie geophysikalische Untersuchungen in einem Versuchsblock. Für den gegenwärtig aufgeschlossenen Teufenbereich ergeben sich durch eine erste Abgrenzung der gebirgsschlaggefährdeten Gebirgsbereiche Möglichkeiten zur Minimierung kostenintensiver technologischer Zusatzaufwendungen. Abschließend wird im Bericht der weitere Bearbeitungsablauf ausführlich beschrieben.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchung geomechanischer Probleme bei der Auffahrung von Vorrichtungs- und Abbaugrubenbauen auf den tiefen Sohlen der Thüringer Bergbaubetriebe

22.12.1983 19 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 1902
Um Spritzbeton bis 1.000 m Teufe als stützlosen Ausbau einbringen zu können, wurden vier Berechnungsmodelle hinsichtlich solcher Parameter untersucht, die einerseits von der Teufe abhängen können und andererseits die Dicke des Spritzbetonausbaus mitbestimmen. Mittels geophysikalischer Untersuchungen (Ultraschall- und geoelektrische Messungen, Mehrfachmessungen 1981/82 bis 1983) wurden Ausbreitungs-geschwindigkeit, Auflockerungszone, Verhältnis der Ausbreitungsgeschwindigkeiten der Hauptrichtungen und geoelektrischer Widerstand in verschiedenen Teufen bestimmt. Die Messergebnisse ergeben keine praktisch verwertbare Abhängigkeit der Parameter von Teufe und Zeit. Abschließend wird u.a. festgestellt, dass der Anwendungsbereich für die Dimensionierung von Spritzbeton als stützlosen Ausbau in Auffahrungen, die nicht in Störungszonen aufgefahren und nicht vom Abbau beeinflusst werden, bis 1.000 m Teufe für den Og3 (Lederschiefer) erweitert werden kann. Andere Lithologien sind nach ihrem Aufschluss in analoger Weise zu untersuchen.
Zusammenfassung
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Entscheidungsvorlage zum Themenabschluss 
Geomechanik

Untersuchung geomechanischer Probleme bei der Auffahrung von Vorrichtungs- und Abbaugrubenbauen auf den tiefen Sohlen der Thüringer Bergbaubetriebe

16.12.1983 11 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 1915
Es wurden vier Berechnungsmodelle auf Parameter untersucht, die einerseits teufenabhängig sind und andererseits die Dicke des Spritzbetonausbaus mitbestimmen (Elastizitätsgrößen, Festigkeit, Klüftigkeit, Auflockerungszone um den bergmännischen Hohlraum, Grundspannungszustand). Diese Parameter wurden mittels geomechanischer und geophysikalischer Methoden in verschiedenen Teufen und bei vergleichbaren Hohlraumgeometrien im Bergbaubetrieb Drosen und im Labor ermittelt. Die Untersuchungen beschränken sich abbaubedingt auf den Lederschiefer. Ausbreitungsgeschwindigkeit, Festigkeitswerte (bis ca. 900 m), Klüftigkeitszahl (zwischen 3 und 8 %) und Auflockerungszonen sind teufenunabhängig. Die ermittelten Hauptspannungskomponenten in den verschiedenen Teufen stimmen im Wesentlichen überein. Die Vergleichbarkeit der einzelnen Ergebnisse ist wegen der unterschiedlichen räumlichen Lage der Auffahrungen nicht vollständig gegeben. Die Ergebnisse einer Analyse von Spritzbetonabplatzungen auf verschiedenen Sohlen lassen derzeit keine Zuordnung zu Schieferungs-, Kluft- oder Hauptspannungsrichtungen erkennen.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Geomechanik

Untersuchungen zum Charakter der dynamischen Entspannungserscheinungen auf den tiefen Sohlen - Geomechanik Aue

06.12.1983 49 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 1916
Es wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: Ermittlung geomechanischer und geophysikalischer Gesteinsparameter im Labor, Ermittlung des großräumigen Spannungszustandes, markscheiderische Messungen zur Ermittlung der Bewegungs- und Verformungskomponenten, Entwicklung und Installation eines Überwachungs- und ortungsseismischen Systems, Geomechanische und geophysikalische Untersuchungen in einem Versuchsabbau, Geophysikalische Messungen zur Überwachung ausgewählter Objekte und Analytische geomechanische Untersuchungen zum Deformations- und Bruchverhalten des Gebirges. Im Schiefergebirge der Lagerstätte Aue-Alberoda besteht im Teufenbereich bis 1710 m keine Gebirgsschlaggefahr. Der festgelegte „erschütterungsgefährdete Bereich“ (10 bis 110 m Entfernung vom Granitkontakt bleibt bestehen. Für alle Auffahrungen im Granit (unterhalb von 1440 m) und im innersten Kontakthof (ca. 10 m breit) besteht Gebirgsschlaggefahr. Das gilt auch Aplitdurchörterungen bei bankrechter Mächtigkeiten von 1m und mehr. Geeignete Verhütungsmaßnahmen werden diskutiert. Die seismoakustischen Ortungen stützen die Vermutungen über die Lage seismischer Herde. Damit bleiben die bisherigen Grundsätze für die Abbauführung bestehen. Es werden Vorschläge zur Weiterentwicklung des seismoakustischen Regimes gemacht.
Zusammenfassung
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Entscheidungsvorlage zum Themenabschluss 
Geomechanik

Untersuchungen zum Charakter der dynamischen Entspannungserscheinungen auf den tiefen Sohlen - Geomechanik Aue

21.05.1985 15 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 2084
Mit der Entscheidung über den Abbau in Teufen bis ca. 2.000 m ist für die damit ungünstiger werdenden geomechanischen Bedingungen der erforderliche Vorlauf zur Gewährleistung der Bergbausicherheit zu schaffen. Als Grundlage für die bergtechnische Beherrschung der potenziellen Gebirgsschlaggefährdung wurden mehrere geomechanische Gesetzmäßigkeiten ermittelt (u.a. differenzierte potenzielle Gebirgsschlagneigung, dynamische Entspannungserscheinungen, abbaubedingtes Sekundärspannungsfeld). Darauf aufbauend werden Maßnahmen zur Beherrschung der potenziellen Gebirgsschlaggefährdung aufgezeigt (Ausrichtungs- und Versatzgrundsätze, Vorschläge zur Beherrschung von Spannungs-Verformungsentwicklungen in Grubenbaukonturen). Systeme zur Ortung und Bewertung dynamischer Entspannungen werden beschrieben. Abschließend wird auf die ökonomischen Ergebnisse, die Überleitung der Ergebnisse in die Praxis und perspektivische Aufgaben eingegangen.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchungen zum Charakter der dynamischen Entspannungserscheinungen auf den tiefen Sohlen - Geomechanik Aue

01.01.1970 48 Seiten 10 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 2098
Mit den Ergebnissen der Untersuchungen beschrieben wurde der erforderliche Vorlauf zur Beherrschung der Gebirgsschlaggefahr in den gegenwärtig erreichten Teufen geschaffen. Gleichzeitig bilden die Ergebnisse die Voraussetzung für die Auffahrung künftiger Teufenbereiche (bis 2.000 m Teufe). Die Gesteine wurden bezüglich ihrer potenziellen Gebirgsschlaggefährdung bewertet. Zur Beurteilung des Spannungsfeldes erfolgten Spannungsmessen mit verschiedenen Verfahren. Mit diesen Ergebnissen wurde die Spannungsverteilung mit der Finite-Elemente-Methode ermittelt. Auf der Basis markscheiderischer und geophysikalischer Messungen werden die regionalen und lokalen Bewegungs- und Verformungsprozesse des Gebirges beschrieben. Die Ergebnisse seismoakustíscher und ortungsseismischer Untersuchungen werden kritisch gewertet. Auf Grundlage der geomechanischen Bewertung der auftretenden, plötzlichen dynamischen Entspannungen und einer Wertung des erzielten Kenntnisstandes wird eine geomechanische Modellvorstellung für die Lagerstätte entwickelt, geomechanische Gesetzmäßigkeiten definiert und daraus resultierende Maßnahmen zur Beherrschung der potenziellen Gebirgsschlaggefährdung beschrieben.
Zusammenfassung
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