Firmenporträt

Sanierung der Hinterlassenschaften des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen
Die Wismut GmbH ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und in Thüringen. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben.



Standorte der Wismut GmbH


Gesellschafter ist die Bundesrepublik Deutschland, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vertreten wird. Seit der Gründung 1991 befindet sich der Sitz des Unternehmens in Chemnitz/Sachsen. Die ca. 1.100 Beschäftigten der Wismut stellen sich mit der Sanierung der Uranbergbauhinterlassenschaften einer der größten ökologischen und technischen Herausforderungen.

Das Wismut-Projekt ist zu einem international bedeutsamen Referenzprojekt für zukunftsweisende Technologien bei der Sanierung radioaktiver Altlasten geworden. Die gewonnenen Erfahrungen sowie das in diesem einzigartigen Projekt erarbeitete technische Know-how werden im In- und Ausland angewandt.

Auch regional ist die Wismut ein wichtiger Partner. Die Bedeutung des Sanierungsprozesses kommt u. a. dadurch zum Ausdruck, dass die Wismut im großen Umfang Aufträge im Rahmen der öffentlichen Vergabe an kleinere und mittlere Unternehmen der Regionen vergab und vergibt. Damit leistet das Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung an den Standorten der Sanierung. Insgesamt erteilte die Wismut bisher Aufträge im Umfang von über 2 Mrd. Euro.

Gleichzeitig unterstützt die Wismut in den Sanierungsregionen Sachsen und Thüringen als Arbeitgeber die Wirkung der vom Bund finanzierten Sanierung als regionaler Wirtschaftsfaktor. Seit 1993 absolvierten auch mehr als 1.500 junge Leute ihre Ausbildung im Unternehmen.

Die Flächen, welche jahrzehntelang vom Uranerzbergbau beansprucht wurden, sind zum großen Teil wieder nutzbar gemacht. Sie erhöhen nun wieder die Umwelt- und die Lebensqualität der im Umfeld lebenden Menschen. Den betroffenen Kommunen wird durch die enge Zusammenarbeit mit der Wismut eine Grundlage für die Zukunft geschaffen. So ist die Gemeinde Schlema heute wieder ein Kurort und Ronneburg begrüßte 2007 zur Bundesgartenschau rund 1,5 Mio. Besucher.