Ronneburg

WBA Ronneburg
Kupfer, Nickel, Uran

Kupfer


Messwertdiagramm Kupfer

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das aus Brunnen gespeiste Grundwasser, zeitweise anfallendes, belastetes Oberflächenwasser sowie das im Gessental gefasste Flutungswasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglich stark steigender Tendenz mit Spitzenwerten bis etwa 17.000 µg/l sank die Kupfer-Konzentration im zu behandelnden Wasser mittlerweile auf Werte von weit unter 50 µg/l. Sie unterschreiten damit bereits im Zustrom der Wasserbehandlung den für die Abgabefähigkeit behördlich erteilten Überwachungswert. Die Behandlung muss dennoch aufgrund anderer zu reinigender Stoffe fortgesetzt werden. Im Durchschnitt des Jahres 2016 wurden stündlich etwa 825 m³ Wasser behandelt und anschließend in die Wipse abgegeben. Aufgrund des Wiedereinstaus der Grube nach einer temporären Absenkung befand sich die Wasserbehandlungsanlage vom Juni-August 2017 im Stillstand.


Nickel


Messwertdiagramm Nickel

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das aus Brunnen gespeiste Grundwasser, zeitweise anfallendes, belastetes Oberflächenwasser sowie im Gessental gefasstes Wasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglich stark steigender Tendenz mit Spitzenwerten bis etwa 15.000 µg/l sank die Konzentration des Schwermetalles Nickel im zu behandelnden Wasser stetig auf ein Niveau von derzeit ca. 300 µg/l. Im Prozess der Wasserbehandlung wird diese Konzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Im Durchschnitt des Jahres 2016 wurden stündlich etwa 825 m³ Wasser behandelt und anschließend in die Wipse abgegeben. Aufgrund des Wiedereinstaus der Grube nach einer temporären Absenkung befand sich die Wasserbehandlungsanlage vom Juni-August 2017 im Stillstand.


Uran


Messwertdiagramm Uran

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das aus Brunnen gespeiste Grundwasser, zeitweise anfallendes, belastetes Oberflächenwasser sowie im Gessental gefasstes Wasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglichen Spitzenwerten bis etwa 1 mg/l sank die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Speisungswasser zwischenzeitlich auf ca. 0,2 mg/l. Seit dem temporären Absenken des Flutungswasserspiegels und einer damit notwendigen verstärkten Brunnenförderung ist ein erneuter Anstieg der Urankonzentration im Wasser vor der Behandlung auf ca. 0,8 mg/l zu beobachten. Vor Abgabe dieser Wässer in die Vorflut wird die Uranbelastung mit Hilfe einer aufwändigen Wasserbehandlung signifikant verringert (blaue Linie). Die Ablaufkonzentration unterschreitet dabei sicher den behördlich festgelegten Überwachungswert. Im Durchschnitt des Jahres 2016 wurden stündlich etwa 825 m³ Wasser behandelt und anschließend in die Wipse abgegeben. Aufgrund des Wiedereinstaus der Grube nach einer temporären Absenkung befand sich die Wasserbehandlungsanlage vom Juni-August 2017 im Stillstand.