Kategorie Umweltschutz




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Abschlussbericht 
Umweltschutz

Senkung der Härte und des Sulfatgehaltes von Abstoßlösung

01.01.1986 46 Seiten 19 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 2227
Es wurden die Hauptlastquellen aller in die Weiße Elster einleitenden Thüringer Bergbaubetriebe ermittelt. Mit den durchgeführten Untersuchungen ist eine wesentliche Entlastung des Vorfluters möglich. Die Einhaltung der von der Behörde (WWD) geforderten Grenzwerte für Gesamthärte und Sulfatgehalt bei mittlerer Niedrigwasserführung ist nicht gegeben. Für den Einsatz von Karbonatabstoßlösung als Anmachewasser für den Versatz der 1. Portion wurde eine einsatzbereite Technologie entwickelt .Weiterhin wird durch die Festsodatechnologie der Umfang der Karbonatabstoßlösung gegenüber den alten Technologie um ca. 40% reduziert. Für die Verarbeitung von saurer Abstoßlösung wird eine Verrieselung über Deponieaschen mit einem Mindestanteil an Braunkohlenfilterasche von 20% vorge-schlagen. Die Untersuchungen zur Verarbeitung von Schachtwasser zeigen, dass ein Einsatz von Schachtwasser zur Versatzherstellung (1. Portion) mit vorneutralisierung bzw. mit erhöhten Bindemittelanteil möglich ist. In Laborversuchen wurde Karbonatabstoßlösung in bestimmtem Verhältnis mit saurer Abstoßlösung gemischt. Das Produkt kann als Anmachewasser für Versatz der 1. Portion eingesetzt werden. Weitere, aus verschiedenen Gründen abzulehnende Verfahren werden im Bericht diskutiert.
Zusammenfassung
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Entscheidungsvorlage zum Zwischenergebnis 
Umweltschutz

Technologien im Kontaminationsschutz im Einzugsgebiet der Sprotte

28.05.1990 76 Seiten 17 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 2400
Für das Einzugsgebiet der Sprotte wurde ein System zur Erfassung und Verarbeitung von Umweltdaten installiert. Die quantitativen und qualitativen Wirkmechanismen der Wasserhaltung der Bergbaubetriebe wurden in der Vorstufe eines Speicherbewirtschaftungsmodells zusammengefasst. Es wurden technologische Varianten der Dekontamination von hochbelasteten Teilströmen (Sorption, Fällung, Aschverrieselung) untersucht und ökonomisch bewertet (Vorzugsvariante: Fassung und Verrieselung von Sickerwässern der Tafelhalde Beerwalde auf Kraftwerksaschen). Weiterhin werden die Einrichtung eines vollständigen Wasserkreislaufes im ZVW (Zentrales Versatzwerk) sowie die Eigenversorgung mit Brauchwasser und die Verringerung von untertägigen, belasteten Zuflüssen im BB Drosen realisiert. Das Kernstück der technischen Maßnahmen zur Verringerung des Schadstoffeintrages in die Sprotte bildet die Rückversenkung von Schachtabwässern des BB Drosen in den Speicherhorizont Werradolomit. Alle praktischen und theoretischen Voruntersuchungen konnten mit positivem Ergebnis abgeschlossen werden. Die technischen Arbeiten (Einrichtung des Schluckbohrloches, der Kontrollpegel und der technischen Anlagen) sind realisiert. Das Genehmigungsverfahren befindet sich in Arbeit.
Zusammenfassung
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Ergebnisbericht 
Umweltschutz

Metallgewinnung aus Schachtwasser des Thüringer Erzfeldes

28.04.1982 13 Seiten 6 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3266
Eine Analyse der wasserwirtschaftlichen Messstellen des Ronneburger Erzfeldes zeigt, dass mit den stark sauren Schachtabwässern der Bergbaubetriebe Reust und Schmirchau besonders große Uranmengen in die Vorflut eingebracht werden. Aus Gründen des Umweltschutzes sind diese Teilströme vorrangig zu reinigen. Durch Versuche konnte nachgewiesen werden, dass die Reinigung der Schachtwässer beider Bergbaubetriebe mit einer wirtschaftlichen Metallgewinnung möglich ist. Die Versuche zur Uranfällung wurden mit Natronlauge und verschiedenen Flockulanten durchgeführt. Die erreichte Uranrestkonzentration im Klarwasser ist < 0,6 mg/l. Das Fällungsprodukt kann der Silikatlaugung zugeführt werden, wo es als Oxydationsmittel genutzt wird. Die gereinigten Wässer können als Betriebswässer eingesetzt werden.
Zusammenfassung
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Bericht 
Umweltschutz

Umweltbeeinflussung durch die bestehenden Betriebe der SDAG Wismut

01.01.1963 1 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3949
Die ersten Schritte zur Untersuchung der Umweltsituation in der Wismut wurden 1958 unternommen. 1959 hat die SDAG Wismut die Entscheidung über die Fortsetzung der Umweltuntersuchungen getroffen. Der Bericht stellt eine Zusammenfassung und Bilanz dieser Arbeit dar. Insgesamt wurden an ca. 500 Messstellen Wasserproben entnommen, an 100 davon regelmäßig. Weiterhin wurden ca. 1.600 Proben von Boden- und Pflanzenmaterial sowie etwa 400 Luftproben analysiert. In die Untersuchungen wurde ein Areal von über 6.000 km2 einbezogen. Der Bericht beginnt mit einer Beschreibung der natürlichen und ökonomischen Verhältnisse im Gebiet: Klima, Boden, Pflanzen, Hydrographie, geologische Struktur, Bevölkerung, Industrie etc. ( Kapitel I und I). Der fachspezifische Berichtsteil (Kapitel III) enthält eine Übersicht von Veröffentlichungen zur natürlichen Untergrundstrahlung, zur Umweltbelastung, zu Kontrollmethoden und Verfahren zur Kontaminationsprophylaxe. Früher gewonnene Erkenntnisse zur Umweltbelastung durch die Wismut werden in Kapitel IV kurz dargelegt. Im methodischen Teil (Kapitel V) werden Häufigkeit und Standorte der Probenahme, Geräte und Verfahren für die Probenvorbereitung sowie radiometrische Messungen beschrieben. Die Präzision und Aussagekraft der Analysen werden eingeschätzt. Mit dem Kapitel VI beginnt die Analyse des konkreten Materials zu Größenordnung, Dimension und Mechanismus der Belastungen. In den Kapiteln VI bis IX werden die Ergebnisse der Überwachung von Oberflächen- und Grundwasser dargestellt. Die Kapitel X und XI behandeln die gleiche Problematik in Bezug auf Boden, Pflanzen und Luft. Das Kapitel XII enthält eine Zusammenfassung. In zweiten Teil des Kapitels werden Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltsituation dargelegt.
Zusammenfassung
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Bericht 
Umweltschutz

Mikrobielle Entfernung von Uranium aus kontaminierten Abwässern

01.01.1989 34 Seiten 7 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 4105
Es wurde die Sorptionskinetik von verschiedenen Biomassen unter Einbeziehung eines verfügbaren industriellen Abproduktes (Antibiotikamycel) beim Einsatz von Modelllösungen und metallkontaminierten industriellen Abwässern untersucht. Der Einfluss von Begleitionen (Konkurrenzionen) auf das Sorptionsverhalten wurde quantifiziert. Ausgehend von Laborversuchen mit einem praxisrelevanten Abwasser (Rußdorfer Becken) und einem Biomasseabprodukt (Adsorpotomycin-Mycel) wurden im 40 m3-Massstab Pilotuntersuchungen in der Versuchsanlage Lichtenberg durchgeführt. Die Zielstellung der Reduzierung des Metallgehaltes im Abwasser auf Werte < 1 mg/l konnte realisiert werden. Es wurden Angaben zur Recyclingfähigkeit und zum Sedimentationsverhalten der verwendeten Biomasse gewonnen. Biomasse aus kommunalen Kläranlagen als potenzielle Adsorbentien wurde getestet. Erste Untersuchungen zur Desorption zeigten, dass eine quantitative Abtrennung der gespeicherten Uraniummengen bei niedrigen pH-Werten bzw. bei Zusatz bestimmter Karbonatkonzentrationen als Eluationshilfsmittel möglich ist.
Zusammenfassung
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