Kategorie Arbeitsmedizin




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Bericht 
Arbeitsmedizin

Untersuchung zur Erfassung arbeitstoxikologischer Belastungen beim Laugungsprozess im JBK Königstein

08.11.1983 22 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 4153/3
Der Bericht befasst sich mit Art und Größe der stofflichen Belastung von Werktätigen durch Laugungsprozesse. Im Vordergrund stand die analytische Bestimmung von Komponenten der Flüssigaerosole, die zur Einschätzung der Gesundheitsgefährdung unentbehrlich ist. Die Analyse der aerosolbildenden Lösung zeigt, dass bei den Flüssigaerosolen die Schwefelsäure mit einem Toxizitätsanteil von ≥ 90% den Hauptanteil an Gesamttoxizität liefert. Daher konzentrierten sich die Messungen an den Arbeitsplätzen auf den Schwefelsäuregehalt in der Luft. Ein zuverlässiges, für den Untertageinsatz geeignetes netzunabhängiges Bestimmungsverfahren wurde im Rahmen der Untersuchungen entwickelt. Die Aerosolmessung wurde unter verschiedenen, für die Laugungstechnologie typischen Verhältnissen an solchen Orten durchgeführt, an denen maximale Belastungen zu erwarten waren. Die bei den 12 untertägigen Messungen festgestellten Schwefelsäurekonzentrationen lagen maximal bei 40% des MAK-Wertes von 1 mg/m3, in einigen Fällen unterhalb der Nachweisgrenze (2% des MAK-Wertes). Bei Einhaltung der vorgeschriebenen wettertechnischen Parameter kann eine gesundheitliche Gefährdung durch aus dem Laugungsprozess stammende Flüssigaerosole ausgeschlossen werden. In der Haldenumgebung wurden bei Laugungsbetrieb 7 Messungen durchgeführt, bei denen ebenfalls keine Gesundheitsgefährdungen durch Flüssigaerosole nachweisbar waren.
Zusammenfassung
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Bericht 
Arbeitsmedizin

Untersuchungen zur Schwermetallbelastung an Arbeitsplätzen zur Durchführung von Dekontaminationsmaßnahmen bei Wässern

11.08.1989 21 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 4111
Im Bericht werden Aussagen zu den Expositionsgraden und den Überwachungsmöglichkeiten dargelegt. Auf der Basis von chemischen Analysen der eingesetzten Stoffe wurden Toxizitätsvergleiche durchgeführt und Toxizitätsschwerpunkte ermittelt. Es wurde berechnet, welche Flüssigkeits- und Feststoffmengen bis zum Erreichen der maximal zulässigen Arbeitsplatzkonzentration in die Luft übertreten können. Bei den sauren Lösungen hat die Schwefelsäure den höchsten Anteil an der Gesamttoxizität; bei Einhaltung der maximalen Arbeitsplatzkonzentration für H2SO4 liegt auch die Exposition gegenüber Schwermetallen im zulässigen Bereich. Es wird empfohlen, die Arbeitsplätze, an denen saure Lösungen eingesetzt werden, in die betrieblichen Messpläne zur Arbeitsplatzüberwachung gesundheitsgefährdender Luftschadstoffe aufzunehmen. Bei den alkalischen Lösungen ist nur mit einem Bruchteil der bei sauren Lösungen gegebenen Exposition über die Luft am Arbeitsplatz zu rechnen; beim Umgang mit diesen Lösungen ist Hautkontakt zu vermeiden. Im Umgang mit den Fällungsprodukten und Kraftswerksaschen liegt die Schwermetallbelastung bei Einhaltung der maximalen Arbeitsplatzkonzentration für nichttoxische Stäube – MAK = 10 mg/m3 – sicher im zulässigen Bereich.
Zusammenfassung
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Bericht 
Arbeitsmedizin

Arbeitshygienische Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten von Abprodukten aus Laugungstechnologien des JBK

20.12.1988 16 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 4103/8
Bei Laugungstechnologien im JBK entstehen als Abprodukt Hydroxidschlämme, die nach Trocknung als Zuschlagstoff in der Bauindustrie eingesetzt werden sollen. Ziel der Untersuchungen ist die Ermittlung der aus dem Schwermetallgehalt des Abproduktes herrührenden Risiken. Auf der Basis der chemischen Zusammensetzung des Fällungsschlammes und der arbeitshygienischen Grenzwerte für nichttoxische Stäube und gesundheitsgefährdende Schwermetalle in der Luft am Arbeitsplatz wurden die Toxizitätsrangfolge der Komponenten und die Konzentration der toxischen Komponenten bei maximal zulässiger Staubkonzentration (Zerstäubung des Abproduktes) errechnet. Die ermittelten Konzentrationen wurden mit den Grenzwerten verglichen. In der Toxizitätsrangfolge stehen die Elemente Beryllium, Mangan, Cadmium und Cobalt an der Spitze. Bei AKStaub = 10 mg/m3 Beträgt die Summe der Expositionsgrade dieser 4 Abprodukte E = 0,5 Die übrigen Schwermetalle liegen in sehr geringen Konzentrationen vor, so dass die vernachlässigt werden können. Der Grenzwert von AKStaub ≤ 10 mg/m3 für die Gesamtstaubkonzentration am Arbeitsplatz ist einzuhalten. Aus arbeitshygienisch-toxikologischer Sicht kann der Verwendung des Fällungssschlammes für die geplante Verwendung ohne Einschränkung zugestimmt werden.
Zusammenfassung
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