Kategorie Geomechanik




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Bericht 
Geomechanik

Bestimmung optimaler Parameter hinsichtlich standfester Freilegungen im ersten Erzhorizont der Lagerstätte Königstein beim Abbau der Kammern

22.12.1967 43 Seiten 19 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 133
Im Bericht werden die Ergebnisse von Komplexuntersuchungen zur Ermittlung der optimalen Parameter für den Kammerpfeilerbau hinsichtlich der Standfestigkeit des ersten Erzhorizontes der Lagerstätte Königstein dargelegt. Dazu war die Ermittlung von Gesetzmäßigkeiten im gebirgsmechanischen Verhalten der Dachschichten bei verschiedenen Freilegungsbreiten und die Bestimmung der Größe und Reichweite der Verformungen zur Ermittlung zuverlässiger Grenzwerte erforderlich. Diese Aufgabe konnte nur zum Teil gelöst werden, da es noch nicht möglich war, die Breite der horizontalen Freilegungen bis zu den entsprechenden Grenzwerten zu untersuchen. Die Ermittlung der Gesetzmäßigkeiten im gebirgsmechanischen Verhalten der erzführenden Gesteine bei vertikalen Freilegungen, der qualitativen Verformungseigenschaften und ihrer Neigung zu Verbrüchen sowie ihrer Bruchfestigkeit und den ihr entsprechenden Verformungen führte zu einer Reihe von praktischen Empfehlungen für die Vervollkommnung der gültigen Parameter hinsichtlich der Standfestigkeit für den Kammerpfeilerbau. Die zur Lösung der Aufgaben angewandten Untersuchungen werden beschrieben.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchung des Deformationsverhaltens des Schiefers der produktiven Zone im Bereich der Lagerstätte Aue-Alberoda hinsichtlich zu erbringenden Vorschläge für den Ausbau in Ausrichtungsbauen

21.01.1971 35 Seiten 13 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 221
Die in Ausrichtungsbauen der tiefen Sohlen der Lagerstätte Aue-Alberoda durchgeführten Konvergenzmessungen wurden auf Abhängigkeit der Verformung des Schiefergebirges vom Einfallen der Schieferung, der Zeit und der Gesteinsbeschaffenheit untersucht. Es wurde festgestellt, dass bei gleichbleibenden gesteinsphysikalischen Parametern im geschieferten Gebirge die maximale Konvergenzgröße sich senkrecht zur Schieferungsebene einstellen wird. Bei Veränderung des Einfallwinkels ergibt sich nur eine Verlagerung des Punktes der maximalen Konvergenzgröße entlang der Auffahrungskontur. Die Linearitätsgrenze der gemessenen Konvergenzen trat im Mittel ungefähr nach 15 Tagen ein; von da an beträgt die Konvergenzgeschwindigkeit auf der Linie der maximalen Verformung maximal 0,3 mm/Tag in Strecken. Weiterhin werden Aussagen über die Mächtigkeit der entspannten Zone im Streckenmantel getroffen. Die bei der Durchführung dieser Untersuchungen ermittelten Ergebnisse lassen den Einsatz von Spritzbeton als starre Ausbauart zu. In den durch Kohleschieferpakete geschwächten Bereichen der Ausrichtungsbaue sollte weiterhin der starre Stahlbogenausbau eingesetzt werden.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Gebirgsmechanische Untersuchungen für den Abbau unter Versatz und Zwischenmittel in situ und am Modell

30.03.1971 29 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 224
Der Bericht enthält Untersuchungen zur Optimierung der Parameter des auf dem II. Erzhorizont der Lagerstätte Königstein angewandten Anbauverfahrens, zur Erarbeitung einer Expressmethode zur Bestimmung der Versatzfestigkeit und zur Erarbeitung von Berechnungsgrundlagen für die Ermittlung der Ausbaudichte. Die Untersuchungen umfassten neben visuellen Beobachtungen die Modellierung mit äquivalentem Material im Labor, die Messung des Absenkens der Firste und der auf den Ausbau wirkenden Belastungen vor Ort, die Bestimmung der Festigkeitseigenschaften von Gestein und Versatz sowie die statistische Bearbeitung der in der Grube aufgetretenen Verbrüche. Weiterhin wurden strukturelle Untersuchungen zum Prozess der Aufblätterung des Versatzmassivs durchgeführt. Es werden Empfehlungen in Bezug auf die Auffahrung von Kammern mit Holz- und Ankerausbau sowie ohne Ausbau gegeben. Die gemessenen Festigkeiten des Versatzmassivs entsprechen nicht den geforderten Werten. Es werden Methoden zur Berechnung der Ausbaudichte auf der Grundlage der Werte der Versuchsarbeiten dargelegt.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchung des Bruchgeschehens im JB Königstein 1971/72 mit dem Ziel, Schlussfolgerungen und Maßnahmen für eine wesentliche Erhöhung der Bergbausicherheit zu erarbeiten

14.04.1972 31 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 326
Der Bericht enthält umfassende Analysen des Bruchgeschehens im Jahr 1971 und Januar 1972. Es ist eine Übersicht über die Häufigkeit von Firstbrüchen unter lagerstätteneigenen geologischen, tektonisch-stratigraphischen und gebirgsmechanischen Bedingungen. Auf Grundlage dieser Analyse werden folgende Schlussfolgerungen gezogen: - Die technisch-technologische Festlegungen und die auf die Beherrschung der lagerstättenbedingten Gefährdungsmomente gerichteten Festlegungen sind geeignet, das Bruchgeschehen wesentlich zu senken - Subjektive Ursachen bilden den Hauptschwerpunkt am Entstehen der Vielzahl von Verbrüchen Die Vermeidung von Brüchen ist durch folgende Maßnahmen erreichbar: - Reduzierung des offenen Grubenraumes, Erhöhung von Blockleistung und Abbaukonzentration, Einführung kontinuierlicher Abbauverfahren, Maßnahmen zur Erhöhung der Standsicherheit der Hangendschichten - Maßnahmen zur Erhöhung der Qualität des Grubenausbaus, Entwicklung von Ausbauvarianten, die für die spezifischen Bedingungen geeignet sind - Erhöhung der Aussagekraft der Dokumentation aller lagerstättenbedingter natürlichen Gegebenheiten, Verbesserung der Kenntnisvermittlung und damit Erhöhung der Sachkenntnis bei der Durchführung der Bergarbeiten.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchung des Gebirgsverhaltens der Lagerstätte Königstein - Strebbruchbau Königstein

20.12.1972 36 Seiten 30 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 418
Im Bericht werden zunächst die internationalen Erfahrungen bezüglich des Ausbauwiderstandes, der Anlaufbedingungen, der Vorzerklüftung und der relativen Strebkonvergenz im Hinblick auf die gegebenen Bedingungen erörtert. Danach werden die seit 11/1971 zur Überwachung des Versuchsabbaues durchgeführten Deformationsmessungen ausgewertet. Für die bisher erreichte Baufeldbreite von < 15 m werden detaillierte Angaben zu folgenden Größen gemacht: - Konvergenz und Konvergenzgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Lage der Messstelle sowie der Vorzerklüftung und hydrologischer Einflüsse - Vertikalbewegung, Vorabsenkung, Senkungsrate und –geschwindigkeit sowie Sohlenhebung im Streb - Bewegungen des unmittelbaren Strebhangenden bis zum Pläner, Auflockerung der Tonsteine, Senkung, Senkungsgeschwindigkeit und Auflockerung des Pläner - Charakteristische Bewegungen an der stehenden Abbaukante - Bewegungen im Vorfeld (Lagerhorizont und Hangendem) - Bewegungen im 2. Erzhorizont (Bereich Abbaublock 1823) - Bewegungen zwischen 1. Und 2. Erzhorizont - Bewegungen auf der 94 m-Sohle - Bewegungen zwischen 94 m-Sohle und Pläner - Bewegungen an der Tagesoberfläche Aufgrund der Messergebnisse werden Schlussfolgerungen prinzipieller Art für Verhiebsfortschritt, Ausbau, Bruchwerfen und Abbautechnologie gezogen.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Untersuchung gebirgsmechanischer Probleme als Beitrag zur optimalen Gestaltung der Vorrichtungs- und Abbauarbeiten

20.12.1972 43 Seiten 7 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 419
Beim Abbau steilstehender Erzgänge treten als Folge der dabei entstehenden Hohlräume, der wirkenden Spannungen und der Verformungseigenschaften des Gebirges starke Deformationen der im Bereich des Abbaus befindlichen Grubenbaue auf. Diese Deformationen lassen sich in vielen Fällen mit herkömmlichen Ausbauarbeiten nicht beherrschen und führen zu schwerwiegenden sicherheitlichen sowie ökonomischen Folgen (Brüche von Hohlraumkonturen oder Ausbauelementen etc.). Es wurden die wirksamsten Einflussgrößen ermittelt (Ausdehnung des Einflussbereiches des Abbausystems, Zeitablauf der Konvergenzen an verschiedenen Stellen des Einflussbereiches, Abbaugeschwindigkeit im Abbausystem, Art des abgebauten Lagerstättenteils). Auf dieser Basis erfolgte die Erarbeitung und Realisierung eines Messprogrammes auf den Sohlen -1125 und -1215 des BB Aue. Die Ergebnisse der Untersuchungen und ihre Anwendbarkeit auf ähnliche Verhältnisse werden ausführlich beschrieben, wie Abbaueinflussbereich, Ausbau inner- und außerhalb des Abbaueinflussbereiches, Ausbau von Grundstrecken, First-verformungen und Aufblätterungen:
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Geomechanik

Einfluss der Temperatur auf die Standsicherheit untertägiger Grubenbaue - Einfluss des Temperaturgefälles in der Nähe von Grubenhohlräumen auf deren Standsicherheit

14.06.1974 109 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 699
Ausgehend von der Ermittlung des Grundspannungszustandes des Gebirges, den Temperaturverhältnissen und den physikalisch-mechanischen Gesteins-eigenschaften wurde für die Grubenbaue auf der Sohle – 1620 des Bergbaubetriebes Aue der Spannungs- und Verformungszustand mit der Finite-Elemente-Methode berechnet und daraus nach der Mohr-Coulombschen Bruchhypothese die Bruchzone um den Grubenbau ermittelt. Es zeigte sich, dass die im Lagerstättenbereich auftretenden Temperaturunterschiede zwischen Wetter und unverritztem Gebirge keinen Einfluss auf die Standsicherheit von Grubenbauen haben. Vom standsicherheitstechnischen Standpunkt sind jedoch unter bestimmten Umständen dynamische Spannungsvorgänge beim Bespritzen der Grubenbaukontur zu beachten. Spezielle theoretische Untersuchungen erbrachten den Beweis, dass Grubenbaue in diesen Teufen mit dem wesentlich leichteren und rentableren Ankerausbau im Kombination mit Netzen oder Spritzbeton gestaltet werden können.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Geomechanik

Ergebnis der gebirgsmechanischen Untersuchungen beim Abbau des Blockes 2017/2019 durch Strebbruchbau

01.01.1974 23 Seiten 7 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 709
Die zweite Anwendung des Strebbruchbauverfahrens beim Abbau des 1. Erzhori-zontes der Lagerstätte Königstein im Block 2017/2019 wird durch ein ausgewähltes Messporgamm gebirgsmechanisch überwacht. Die bisher vorliegenden Messergebnisse beim Abbau eines Teiles der vorgesehenen Fläche entsprechen denen, die bei der ersten Anwendung des Verfahrens ermittelt wurden. Damit ergeben sich keine Einschränkungen hinsichtlich der Gewährleistung der Bergbausicherheit aus gebirgsmechanischer Sicht. Die Messungen haben als neue Erkenntnisse ergeben, dass bei der Anordnung des Abbaues als Pfeilerstreb (Abbaufläche an drei Seiten vom Alten Mann umgeben) etwa mit doppelt so hohen Konvergenzgeschwindigkeiten im Gegensatz zu Streben, die mehr oder weniger ins Unverritzte entwickelt werden, gerechnet werden muss. Sie sind vom absoluten Betrag her bei planmäßiger Abbauführung beherrschbar. Es hat sich gezeigt, dass schneller Verhieb, planmäßiges Zubruchwerfen der Dach-schichten und Einhaltung der Abbauparameter wichtige Voraussetzungen für eine störungsfreie Abbauführung sind.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Geomechanik

Sicherheitspfeilerabbau Thüringen - Erarbeitung bergschadenkundlicher Berechnungsmethoden zur Führung von Abbauarbeiten in Schutzzonen

05.12.1974 20 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 739
Da sich die Abbauarbeiten in den Thüringer Bergbaubetrieben zunehmend unter deformationsempfindlichen Tagesanlagen (Schutzzonen und Sicherheitspfeiler für Industrieanlagen, Bahnstrecken, Wohngebäude etc.) bewegen, werden zuverlässiger Deformationsvorausberechnungen für die Tagesoberfläche benötigt. Als Arbeitsmethoden wurden komplexe Auswertungen vorhandener mark-scheiderischer Dokumentationen und eigener Experimentalergebnisse aus in-situ sowie aus Laboruntersuchungen verwendet. Es konnten die wesentlichsten Einflussgrößen, wie Resthohlraumhöhe, Versatz-kompressibilität, Versatzschwund und Vorabsenkung neu ermittelt bzw. präzisiert werden. Dies führt zur Verbesserung der Zuverlässigkeit perspektivischer bergschaden-kundlicher Deformationsvorausberechnungen und der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.
Zusammenfassung
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Bericht 
Geomechanik

Abschließende Auswertung messtechnischer Untersuchungen bei der Anwendung des Strebbruchbauverfahrens im JBK, 1. Erzhorizont Block 2017/2019

01.01.1975 31 Seiten 26 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 886
Da sich die Abbauarbeiten in den Thüringer Bergbaubetrieben zunehmend unter deformationsempfindlichen Tagesanlagen (Schutzzonen und Sicherheitspfeiler für Industrieanlagen, Bahnstrecken, Wohngebäude etc.) bewegen, werden zuverlässiger Deformationsvorausberechnungen für die Tagesoberfläche benötigt. Als Arbeitsmethoden wurden komplexe Auswertungen vorhandener mark-scheiderischer Dokumentationen und eigener Experimentalergebnisse aus in-situ sowie aus Laboruntersuchungen verwendet. Es konnten die wesentlichsten Einflussgrößen, wie Resthohlraumhöhe, Versatz-kompressibilität, Versatzschwund und Vorabsenkung neu ermittelt bzw. präzisiert werden. Dies führt zur Verbesserung der Zuverlässigkeit perspektivischer bergschadenkundlicher Deformationsvorausberechnungen und der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit.
Zusammenfassung
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