Kategorie Geologie




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Bericht 
Geologie

Bestimmung rationeller Parameter hinsichtlich der Standfestigkeit für die Abbau- und Vorrichtungsarbeiten der Lagerstätte Königstein

03.01.1966 40 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 164
Mit den durchgeführten Untersuchungen wurden Angaben über Festigkeits- und Plastizitätseigenschaften von der produktiven Zone, vom Liegenden, von den Dachschichten und vom Haupthangenden ermittelt. Es wurden folgende Parameter bestimmt: - Einachsige Druckfestigkeit - Kohäsion - Winkel der inneren Reibung - Elastizitätsmodul - Zugfestigkeit Weiterhin erfolgten Untersuchungen zu Eigenschaften des Gesteinsverbandes, in diesem Fall über die hauptsächlichen Kluftsysteme. Im Ergebnis der Untersuchungen werden Empfehlungen für die Anwendung des Streckenpfeilerbaus, der Vorrichtungsstrecken und zum Ausbau der Strecken gegeben. Bei den Versatzarbeiten ist darauf zu achten, dass die Hohlräume maximal verfüllt werden, um unerwünschte Wasserzuflüsse über sich öffnende Klüfte zu verhindern
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Geologie

Bestimmung der Schwächungskoeffizienten für die Gesteine der Thüringer Lagerstätte

09.11.1973 27 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 555
Im Bericht werden die Einflussfaktoren und ihre Wertigkeit auf die Verbandsfestigkeit in den einzelnen Lithologien der Thüringer Lagerstätte benannt und die Bestimmung eines Schwächungskoeffizienten begründet. Auf Basis einer Literaturrecherche und in Verbindung mit den bei Wismut durchgeführten Untersuchungen werden die möglichen Verfahren analysiert und entschieden, wann die Methode von HANSAGI bzw. die von FISENKO anzuwenden ist. Es wird über die Kernuntersuchung von geologischen Erkundungsbohrungen berichtet und die Ergebnisse der 28 untersuchten Intervalle dargestellt. Umfangreiche kluftstatistische Aufnahmen und ihre Auswertungen bilden die Grundlage der Einschätzung der Methode von FISENKO auf ihre Anwendbarkeit im Thüringer Raum. Für die unterschiedlichen Lithologien werden mittlere Schwächungskoeffizienten genannt. Es wird empfohlen, das Kernmaterial der geologischen Erkundungsbohrungen entsprechend den Forderungen der Gebirgsmechanik zu dokumentieren und Festigkeitsprofile anzulegen. .
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Abschlussbericht 
Geologie

Experimentelle Bestimmung der geothermischen Tiefenstufe in einer Thüringer Lagerstätte

26.06.1975 19 Seiten 1 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 818
Im Bericht wird eine Prognose der ursprünglichen Gebirgstemperaturen für die Lagerstätte Drosen im Teufenbereich 500 bis 1.000 m gegeben. Auf der Grundlage von untertägigen Messungen der ursprünglichen Gebirgstemperaturen in den Bergbaubetrieben Beerwalde und Paitzdorf wird die geothermische Tiefenstufe berechnet. Sie ergibt sich zu 34,65 ± 0,8 m/grd (Beerwalde) und 32,8± 0,7 m/grd (Paitzdorf). Die Ergebnisse werden diskutiert. Unter Zugrundelegung des Wertes von 32,8 m/grd werden prognostisch Gebirgstemperaturen für das Gebiet Drosen berechnet. Sie liegen für eine Teufe von 1.000 m bei 380 c. Weiterhin werden Literaturwerte der wärmephysikalischen Konstanten der wichtigsten anzutreffenden Gesteinsarten sowie die meteorologischen Klimabedingungen übertage dargelegt. .
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Informationsschrift 
Geologie

Geologie und Tektonik geringmächtiger steil- und flacheinfallender Erzkörper

21.12.1976 39 Seiten 19 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 990
Zur Klärung der geologischen und tektonischen Verhältnisse geringmächtiger, flach bis steil einfallender Erzkörper wurden zwei Blöcke im Bergbaubetrieb Beerwalde untersucht. Die an weiträumige Überschiebungen gebundenen Lederschiefer-Erzkörper sind hinsichtlich ihres Streichen und Fallens sowie in ihren Mächtigkeiten großen Schwankungen unterworfen. Die Ausbildung zweier Hauptsysteme von Bruchstörungen legt die günstigsten Richtungen der bergmännischen Gewinnungsarbeiten bei fall bis halbsteil einfallenden Erzkörpern fest. Für diesen Erzkörpertyp wird als Abbauverfahren der Kammer-Pfeiler-Bau empfohlen. Bei steil einfallenden geringmächtigen Erzkörpern hat die Bruchtektonik wegen der geringen horizontalen Versetzungsbeträge nur geringen Einfluss auf das Abbauverfahren. Für diesen Erzkörpertyp wird das Verfahren Teilsohlenabbau mit Versatz angewendet. Die durch atektonische Gleitmassenbewegungen entstandenen Überschiebungen müssen bei Vorhandensein petrophysikalisch und geochemisch unterschiedlich ausgebildeter Lithologien als potenzielle Vererzungszonen betrachtet werden.
Zusammenfassung
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Ergebnisbericht und Schluss-folgerungen 
Geologie

Komplexe Analyse der "Geologisch-geophysikalischen Detailerkundung untertage" im Thüringer Raum

13.07.1978 31 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1182
Bei den Lagerstättenverhältnissen im Thüringer Raum ist eine zuverlässige Umgrenzung der Erzkörper durch die Detailerkundung bei einem Bohrfächerabstand von 10 m, in Ausnahmefällen von 15 m möglich. Das zur Zeit angewandte Bohrnetz von 12,5 x 12,5 m entspricht diesen Anforderungen. Grundlage für die Anlage von Erkundungsstrecken der Detailerkundung sind die Angaben aus der Übertagerkundung und Analogieschlüsse aus bereits erkundeten und abgebauten Feldern. Die Abbauerkundung ist eine notwendige und relativ billige Methode zur Ergänzung der Detailerkundung und für den Vorratszuwachs besonders durch die Einbeziehung naheliegender kleiner Erzkörper (Linsen) in den Abbau. Die zur Abbauerkundung eingesetzte Bohrtechnik muss verbessert werden. Technische Bohrungen von über- und untertage sowie Grubenbaue aller Art sind entsprechend der Möglichkeit allen Bergbaubetrieben für die geologische und geophysikalische Detailerkundung stärker zu nutzen. Eine allgemeine Verbesserung der Anleitung und Qualifizierung sowie die Erhöhung der Selbstständigkeit des geologischen Personals ist unbedingt erforderlich. Weiterhin werden Vorschläge zur Verbesserung der Bohrtechnik und –technologie und zur geophysikalischen Messverfahren gemacht.
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Bericht 
Geologie

Ursachen der Selbstentzündlichkeit der Erze und Gesteine der Lagerstätten des Ronneburger Erzfeldes

01.01.1960 116 Seiten 9 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3010
Im Bericht werden die geologischen und bergbaulichen Bedingungen dargestellt, die die Oxydationsprozesse in den Erzblöcken begünstigen und die Selbsterwärmung des Gebirges bis zur Selbstentzündung steigern können. Es werden die geologisch-mineralogischen Kriterien der Gesteine und Erze, die zur Selbstentzündung neigen, beschrieben und die Ursachen untersucht, die das Auftreten und Verbreiten von Untertagebränden fördern. Auf dieser Grundlage werden Zonen definiert, die potenzielle Brandherde enthalten. Die Selbstentzündung der Gesteine des Ronneburger Erzfeldes ist eine Wirkung der Autooxydation der Sulfide und der organischen Substanz. Die Oxydation der Sulfide beginnt bei 0 0C. Die nachweisbare Oxydation der organischen Substanz beginnt bei 60 bis 80 0C. Da die Wärmemenge zur Temperatursteigerung auf 60 bis 80 0C durch die Oxydation der Sulfide aufgebracht werden muss, ist der Gehalt an Sulfiden wesentlich für die Selbstentzündung. Hohe Sulfidkonzentrationen, die diese Temperaturerhöhung ermöglichen, kommen im Allgemeinen nur in zwei Zonen an der Grenze Lederschiefer/Unterer Graptolithenschiefer und im oberen Teil des Unteren Graptolithenschiefers vor. Diese beiden Zonen sind deshalb für Brandherde besonders prädestiniert. .
Zusammenfassung
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