Ronneburg

WBA Ronneburg
Kupfer, Nickel, Uran

Kupfer


Messwertdiagramm Kupfer

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach Spitzenwerten von etwa 17.000 µg/l im Jahr 2006 sank die Kupfer-Konzentration im zu behandelnden Wasser auf ein derzeitiges Niveau von ca. 500 µg/l. Der zu beobachtende aktuelle Konzentrationsanstieg ist dabei auf den laufenden Wiedereinstau des Grubengebäudes nach einer nochmaligen temporären Absenkung zurückzuführen. Die Wasserbehandlungsanlage befand sich in diesem Zusammenhang vom Juni-August 2017 im Stillstand. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Konzentration des Speisungswassers um ca. zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist dabei auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser (ÜW) ausgerichtet. Im Ergebnis werden seit Januar 2018 stündlich etwa 150 m³ behandeltes Wasser in die Wipse abgegeben.


Nickel


Messwertdiagramm Nickel

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve. Nach anfänglich stark steigender Tendenz mit Spitzenwerten bis etwa 15.000 µg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des Schwermetalls Nickel im zu behandelnden Wasser auf ein derzeites Niveau von ca. 1000 µg/l. Der zu beobachtende aktuelle Konzentrationsanstieg ist dabei auf den laufenden Wiedereinstau des Grubengebäudes nach einer nochmaligen temporären Absenkung zurückzuführen. Die Wasserbehandlungsanlage befand sich in diesem Zusammenhang vom Juni bis September 2017 im Stillstand. Im Prozess der Wasserbehandlung wird diese Konzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes (ÜW) im Ablaufwasser ausgerichtet. Seit Januar 2018 werden stündlich etwa 150 m³ Wasser behandelt und anschließend in die Wipse abgegeben.


Uran


Messwertdiagramm Uran

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglichen Spitzenwerten bis etwa 1 mg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Speisungswasser derzeit auf ca. 0,3 mg/l ab. Die zu beobachtende aktuelle Konzentrationsabnahme ist dabei auf den laufenden Wiedereinstau des Grubengebäudes nach einer nochmaligen temporären Absenkung zurückzuführen. Dabei wird wieder verstärkt Wasser mit geringerer Urankonzentration aus höher gelegenen Schichten zur Reinigung abgegriffen. Die Wasserbehandlungsanlage befand sich in diesem Zusammenhang vom Juni bis September 2017 im Stillstand. Vor Abgabe dieser Wässer in die Vorflut wird die Uranbelastung mit Hilfe einer aufwändigen Wasserbehandlung signifikant verringert (blaue Linie). Die Ablaufkonzentration unterschreitet dabei sicher den behördlich festgelegten Überwachungswert (ÜW). Seit Januar 2018 werden stündlich etwa 150 m³ Wasser behandelt und anschließend in die Wipse abgegeben.