Ronneburg

WBA Ronneburg
Kupfer, Nickel, Uran

Kupfer


Messwertdiagramm Kupfer

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die Wasserbehandlungsanlage des Standortes gefördert (orange Kurve). Nach Spitzenwerten von etwa 17.000 µg/l im Jahr 2006 sank die Kupfer-Konzentration im zu behandelnden Wasser auf ein derzeitiges Niveau von etwa 100 µg/l. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Konzentration des Speisungswassers um nahezu zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist dabei auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Im Jahr 2020 wurden etwa 410 m³ Wasser pro Stunde behandelt und in die Wipse abgegeben. Nach erfolgtem Wiedereinstau wird das Flutungsniveau des Grubengebäudes seit Ende 2018 im Arbeitsspeicher bei ca. 247 m NN gehalten.


Nickel


Messwertdiagramm Nickel

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglich stark steigender Tendenz mit Spitzenwerten bis etwa 15.000 µg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des Schwermetalls Nickel im zu behandelnden Wasser auf ein derzeitiges Niveau von ca. 400 µg/l. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Ni-Konzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Im Jahr 2020 wurden etwa 410 m³ Wasser pro Stunde behandelt und in die Wipse abgegeben. Nach erfolgtem Wiedereinstau wird das Flutungsniveau des Grubengebäudes seit Ende 2018 im Arbeitsspeicher bei ca. 247 m NN gehalten.


Uran


Messwertdiagramm Uran

Zur Steuerung des Flutungswasserstandes wird das im Gessental gefasste Flutungswasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die am Standort arbeitende Wasserbehandlungsanlage gefördert (orange Kurve). Nach anfänglichen Spitzenwerten bis etwa 1 mg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Speisungswasser auf ca. 0,3 mg/l ab. Nach erfolgtem Wiedereinstau wird das Flutungsniveau des Grubengebäudes seit Ende 2018 im Arbeitsspeicher bei ca. 247 m NN gehalten. In diesem Zusammenhang stiegt die Zulaufkonzentration von Uran wieder auf das derzeitige Niveau von etwa 0,6 mg/l an. Vor Abgabe der Wässer in die Vorflut wird die Uranbelastung mit Hilfe einer aufwändigen Wasserbehandlung signifikant um fast zwei Größenordnungen verringert (blaue Linie). Die Ablaufkonzentration unterschreitet dabei sicher den behördlich festgelegten Überwachungswert (ÜW). Im Jahr 2020 wurden etwa 410 m³ Wasser pro Stunde behandelt und in die Wipse abgegeben.