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Im Revier Unruhe in Breitenbrunn starten Verwahrungsarbeiten

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Altstandorte

Im Revier Unruhe in Breitenbrunn starten Verwahrungsarbeiten

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Altstandorte

Die Wismut GmbH, als Projektträger des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Wismut-Altstandorte, begann am 29. Juli 2025 mit den Bauarbeiten im Revier Unruhe in Breitenbrunn.

Die Verwahrungsarbeiten sind zunächst für zwei Jahre im Bauabschnitt A geplant. Es sollen dabei der Schacht 336, fünf Tiefschürfe, einzelne Tagesbrüche sowie komplexe Tagesbrüche auf dem Gang 771 verwahrt werden. Zusätzlich werden mehrere Hohlraumverdachtsflächen bohrtechnisch erkundet. Mit den Arbeiten wurde die Schachtbau Nordhausen GmbH beauftragt, die ingenieurtechnische Begleitung erfolgt durch die G.E.O.S. Ingenieurgesellschaft mbH.

Das Vorhaben setzt die umfangreichen Grubenbauverwahrungen der letzten Jahre im Gebiet der Gemeinde Breitenbrunn fort. In den benachbarten Revieren Seifenbach und Juni wurden schon Gefahrstellen gesichert.

Das Revier Unruhe ist eine ehemalige Uranerzlagerstätte, die zwischen 1950 und 1955 von der Wismut AG bzw. SDAG Wismut betrieben wurde. Das Revier wurde mit umfangreichen bergmännischen Grubenbauen auf sechs Hauptsohlen, u. a. mit den zwei Tagesschächten Nr. 336 und 346, erschlossen. Es erlangte aber aufgrund der bescheidenen Gesamtausbeute von lediglich 47 Tonnen Uran keine größere Bedeutung.

Eingebrochener Schacht des Tiefschurfs 11
Das Revier Unruhe auf einem Riss
Bruchtrichter am Tiefschurf 3 im April 2024

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