Nachverwahrung des Schachts 256 in der Schlemaer Grube
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NewsNachverwahrung des Schachts 256 in der Schlemaer Grube
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NewsAuf der Markus-Semmler-Sohle in Bad Schlema laufen Arbeiten zur Nachverwahrung des Schachts 256.
Der schon 1981 mit einer Betonplombe verwahrte Schacht 256 ist Deformationen ausgesetzt, die durch die Flutung der Grube verursacht werden. Anfang der 1990er Jahre wurden alle Schächte am Standort einer Prüfung auf Standsicherheit der Verwahrung unterzogen. Der Schacht 256 fiel dabei nach dem aktuellen Stand der Technik durch. Eine Nachverwahrung ist erforderlich. Hierzu ist eine weitere standsichere Betonplombe im Niveau der Markus-Semmler-Sohle (MSS) geplant worden. Diese Füllortplombe wird als Widerlager für die Versatzsäule oberhalb der MSS dienen. Hohlräume aufgrund von Setzungen der Füllmassen unterhalb der tagesnahen Plombe sollen so vermieden werden. Damit kann ein möglicher Hochbruch bis zum Tagesbruch ausgeschlossen werden.
Auf der MSS grenzt die verfüllte Schachtsäule unmittelbar an den Querschlag 31 und sorgte dort für verformte Ausbauten. In einem ersten Arbeitsschritt beraubten (entfernten) die Kollegen vom Projekt Bergbau/Sanierung (BBS) den Bestandsausbau im Querschlag im Arbeitsbereich und sicherten diesen aufwendig. Weiterhin mussten sie für einen Zugang zum Schacht 256 eine gegenüberliegende Kammer erweitern und ebenfalls sichern.
Für die eigentliche Verwahrung sollen die Versatzsäule im Schacht durchörtert und Widerlager aufgefahren werden. Danach muss ein Damm zum Querschlag 31 zur Begrenzung der Betonage errichtet werden. Die Füllortplombe kann anschließend mit einer Betonzuführung über Versatzbohrungen von über Tage aus gegossen werden. Zusätzlich wird die Füllsäule zwischen der Markus-Semmler-Sohle und der tagesnahen Betonplombe mit Bohrungen kontrolliert. Angetroffene Hohlräume werden ebenfalls über die Bohrungen mit Beton verfüllt.
Der 422 m tiefe Schacht wurde bereits im Jahr 1956 aufgrund erheblicher Deformationen der Schachtröhre abgeworfen.
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