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Wichtiger Lern- und Erinnerungsort: Wismut Stiftung eröffnet Aussichtsplattform am Schacht 371

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Wichtiger Lern- und Erinnerungsort: Wismut Stiftung eröffnet Aussichtsplattform am Schacht 371

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Mit der feierlichen Eröffnung der Aussichtsplattform am Schacht 371 am 6. Mai 2026 ist ein weiterer Schritt nach „No Secret“ auf dem Weg hin zum Präsentationsort Wismut-Erbe erfolgt.

Zur Eröffnung sprachen Staatsministerin Barbara Klepsch (Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus), Dr. Michael Paul, Geschäftsführer Technisches Ressort der Wismut GmbH, sowie Dr. Julia Dünkel, Geschäftsführerin der Wismut Stiftung gGmbH. Sie hoben die Bedeutung des Schachts 371 als künftigen Präsentationsort hervor, an dem Geschichte, Transformation und Erinnerung zusammengeführt werden.

Der Schacht 371 steht wie kein anderer Ort für die Geschichte der Wismut in Sachsen. Mit der neuen Aussichtsplattform setzen wir einen sichtbaren Anker für das Wismut-Erbe und zeigen, wie aus einer Bergbaufolgelandschaft ein Ort mit Zukunft und Erinnerung entsteht.

Dr. Michael Paul

Das Wismut-Erbe ist ein wesentlicher Teil des UNESCO-Welterbes Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. „Die Aussichtsplattform macht dieses kulturelle Erbe sichtbar, eröffnet beeindruckende Perspektiven auf die Region und schafft einen wichtigen Lern- und Erinnerungsort für kommende Generationen“, so die Ministerin in ihrer Rede.

Mein ausdrücklicher Dank gilt der Wismut und allen Beteiligten für den verantwortungsvollen Umgang mit den Hinterlassenschaften des Uranbergbaus in den vergangenen 35 Jahren.

Staatsministerin Barbara Klepsch

Die Aussichtsplattform zwischen den Halden 371/I und 371/II ist ab sofort öffentlich zugänglich. Für Besucherinnen und Besucher stehen markierte Parkplätze an der Zufahrt Dürre Henne zur Verfügung. Die Anfahrt erfolgt am besten über die S255 der Beschilderung „Schacht 371“ folgend.

Die Aussichtsplattform wurde mit 353.000 Euro aus ehemals SED-Parteivermögen gefördert. Mit der Förderung konnte ein erstes sichtbares Projekt am künftigen Wismut-Erbe-Standort realisiert werden. Die Aussichtsplattform ist ein zusätzlicher Bestandteil der geplanten Wismut-Erbe-Präsentation am Schacht 371 und macht den authentischen Ort schon jetzt für Besucherinnen und Besucher erlebbar.

Am Schacht 371 entwickelt die Wismut Stiftung einen Ort, an dem das Wismut-Erbe künftig vermittelt und in einen größeren historischen Zusammenhang eingeordnet werden soll.

Eröffnung der Aussichtsplattform: Geschäftsführer Dr. Michael Paul, Staatsministerin Barbara Klepsch und Geschäftsführerin Dr. Julia Dünkel
Die neue Aussichtsplattform eröffnet neue Blickbeziehungen auf das Gelände und seine Geschichte
Einweihung
Wismut-Geschäftsführer Dr. Michael Paul dankte allen Beteiligten
Für Staatsministerin Barbara Klepsch ist die Plattform ein wichtiges Glied für die touristische Entwicklung
Dr. Julia Dünkel, Geschäftsführerin der Wismut Stiftung, berichtete vom Werdegang des Projekts
Die Plattform ist 71 Meter lang und wurde über den Felsen gebaut
Für den Bau der Plattform wurde so wenig wie möglich in die Umwelt eingegriffen
Weiter Blick Richtung Bad Schlema: Dr. Michael Paul, Barbara Klepsch und Dr. Julia Dünkel im Gespräch mit Grundstückspächter Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein (l.) und Aues Oberbürgermeister Heinrich Kohl

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