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Bohrarbeiten am Rand des Kurparks in Bad Schlema

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Bohrarbeiten am Rand des Kurparks in Bad Schlema

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An der südwestlichen Böschung der Hammerberghalde in Aue-Bad Schlema beginnen Bohrarbeiten zur Nachverwahrung des Schachts 14b.

Von einem Bermenweg der Hammerberghalde aus werden mit einem Raupenbohrgerät rund 20 Bohrungen mit einer geplanten Teufe zwischen 42 und 90 m niedergebracht. Die Schachtröhre unterhalb der Markus-Semmler-Sohle soll so auf Hohlräume erkundet und diese anschließend mit Beton verfüllt werden. Zudem ist die Erkundung der darüberliegenden Versatzsäule zwischen der Markus-Semmler-Sohle und einer tagesnahen Betonplombe des Schachtes notwendig. Angetroffene Hohlräume und Auflockerungsbereiche im Umfeld werden ebenfalls von der Tagesoberfläche aus mit Beton verfüllt.

Der Bermenweg auf der Hammerberghalde wurde für den Zeitraum der Arbeiten gesperrt, da die Bohrtechnik auf dem Weg aufgestellt werden musste. Für den Zugang vom Parkplatz zur Aussicht Biedenkopfblick ist eine Umleitung ausgeschildert.

Der Schacht 14b der Grube Schlema-Alberoda liegt im Deformationsgebiet Oberschlema und diente von 1949 bis 1956 als Förderschacht. Bereits seit 1959 gibt es Bemühungen den Schacht dauerhaft zu verwahren. Nach einer Abdeckung mit einer Betonplatte entstanden in den darauffolgenden Jahren Bruchtrichter, welche fortlaufend aufgefüllt wurden.

1991 wurde schließlich eine Bruchtrichterplombe aus Beton eingebracht. Da der Schacht 14b allerdings weiteren Deformationen ausgesetzt war und weiterhin sein wird, ist eine dauerstandsichere Nachverwahrung erforderlich.

Bohrtechnik auf der Hammerberghalde
In Sichtweite des Kurparks wurde die Baustelle eingerichtet (r. u.)
Der Bermenweg ist gesperrt. Eine Umleitung ist ausgewiesen.
Die umfangreichen Bohrungen werden mit einem Raupenbohrgerät niedergebracht
Ein Erinnerungsstein zeugt vom Schacht 14b

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