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Wasser Marsch! Altstandort-Projekt Altarm Zwickauer Mulde nähert sich dem Ende

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Altstandorte

Wasser Marsch! Altstandort-Projekt Altarm Zwickauer Mulde nähert sich dem Ende

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Am 25. August 2026 öffnete ein Baggerführer in Crossen das Absperrbauwerk, welches für die Bauzeit den Schneppendorfer Bach aufgestaut hatte.

Seit dem fließt das Oberflächenwasser wieder durch den, jetzt sanierten Altarm in die Zwickauer Mulde ab. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten am Altstandort Altarm Zwickauer Mulde konnten damit abgeschlossen werden – ein wichtiger Meilenstein für die seit 2024 laufenden Arbeiten.

Der in der Ortslage Crossen in der Flussaue der Zwickauer Mulde befindliche Gewässerabschnitt wurde seit den 1950er Jahren als Vorfluter des Werksgeländes mit Aufbereitungsrückständen kontaminiert. Mittels Bodenaustausch und erosionssicherer Abdeckung erfolgte die Sanierung der Lücke zwischen den bereits sanierten Bereichen der Bergehalde Crossen, des nördlichen Vorfeldes und des ehemaligen Werksgeländes.

Eine wesentliche Voraussetzung für die Durchführung der Sanierung war die Umsetzung eines bauzeitlichen Hochwasserschutzes. Durch die Errichtung von Erddämmen wurde das Baufeld weitgehend von Oberflächenwasser freigehalten. Die Umleitung des Schneppendorfer Bachs erfolgte über einen seitlichen Ableitungsgraben über das ehemalige Werksgelände zur Zwickauer Mulde. 

Als nächste Schritte werden weitere Bauwerke des bauzeitlichen Hochwasserschutzes zurückgebaut und die Baustelle beräumt. Bis Ende 2026 sollen die bauzeitlich in Anspruch genommenen Flächen wiederhergestellt sein. Die erforderlichen Pflanzarbeiten folgen dann im Herbst 2027.

Öffnen der Ablassrohre, die unter dem Damm verlegt wurden
Blick über den ca. 500 m langen, fertig sanierten Altarm der Zwickauer Mulde
Das Wasser sucht sich seinen Weg durch das sanierte Bachbett
Umleitung des Schneppendorfer Bachs, 2025
Altstandort Altarm Zwickauer Mulde neben der bereits sanierten Fläche der Bergehalde Crossen, 2025

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