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Nachverwahrung von Grubenbauen in Bad Schlema

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Nachverwahrung von Grubenbauen in Bad Schlema

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Die Arbeiten am ersten von drei Abschnitten für die Nachverwahrung des Ganges „Treffen Flacher“ im Bereich Lindenweg in Bad Schlema sind beendet. Von diesem Bohrstand aus wurden acht Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 377 m niedergebracht. Die dabei erbohrten Hohlräume wurden mit einer Bohrlochkamera sondiert.

Dabei wurde festgestellt, dass der Anfang der 1990er Jahre als Versatz eingebrachte Sand zum größten Teil in tiefere Bereiche abgewandert ist. Im Bereich eines Überhauens war der Berge- und geringfügige Betonversatz um ca. 7 bis 8 m abgegangen.

Mit 128 m³ Beton sind die Hohlräume und Bohrlöcher verfüllt und verschlossen worden. Erste Bohrergebnisse vom nächsten Bohrstand 2 deuten darauf hin, dass mit dem Beton bereits nordwestlich liegende Hohlräume zum Teil verfüllt wurden.

Für die Verfüllung tagesnaher Grubenbaue der Grube Schlema-Alberoda wurde bis Anfang der 1990er Jahre Sand aus der Produktion der Schotterwerke am Gleesberg verwendet. Dieser Sand ist bei Wassereintritt nicht lagestabil, insbesondere wenn die verfüllten Bereiche unter den Einfluss eines schwankenden Flutungswasserspiegels geraten. Aufgrund dessen wurden die Gebiete, in denen Sand als Versatz verwendet wurde, nochmals gutachterlich bewertet. Die Abbaue auf den Gängen „Sophie“ und „Treffen Flacher“ sind die letzten zu kontrollierenden tagesnahen Grubenbaue der Grube Schlema-Alberoda.

Bohrstand für den ersten Abschntt der Verwahrung des "Treffen Flacher" in Bad Schlema

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