Kategorie Bergbautechnologie




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Informationsbericht 
Bergbautechnologie

Auswahl rationeller Varianten von Abbausystemen für Vorräte in schwierigen Zonen und Sicherheitspfeilern auf den tiefen Sohlen des Objektes 09

01.04.1967 26 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 146
Der Bericht geht zunächst auf den ständig steigenden Anteil der Vorräte, die unter komplizierten Bedingungen abgebaut werden müssen und die daraus resultierenden Probleme (u.a. starke Verflechtung der einzelnen Gangtrümer, Abbau solcher Systeme im Komplex, geringe Abbauintensität) ein. Zur Lösung der Probleme werden Maßnahmen vorgeschlagen: Entflechtung der Systeme und Abbau in Einzelblöcken, Schaffung künstlicher Festen aus erhärtendem Versatz. Auf die daraus resultierenden Probleme wird eingegangen. Weiterhin enthält der Bericht eine Darstellung des Abbaustandes der Vorräte in den Sicherheitspfeilern der Schächte des Objektes 09 und der sich daraus ergebenen Aufgaben. Ausführlich wird auf die Auswahl rationeller Zusammensetzungen für erhärtenden Versatz und die Mechanisierung der Versatzarbeiten eingegangen (u.a. Einsatz von Braunkohlenfilteraschen, von Nassmischung und Bergen, von Injektionen).
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Bergbautechnologie

Untersuchung über die rationellste Ausnutzung des WK 120 beim Vortrieb und im Abbau auf den tiefen Sohlen (WK 120) - Teil 1

01.01.1964 46 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 147 (1)
Im Bericht werden die Untersuchungen beschrieben, die das Ziel hatten, das Betriebsverhalten und die Leistungsfähigkeit des Wetterkühlers WK 120 (Nullserie) unter Praxisbedingungen zu testen und entsprechende Betriebskennziffern zu erarbeiten. Neben einer Literaturrecherche werden zunächst die technischen Daten des WK 120 aufgelistet und die Ergebnisse der Vorversuche beschrieben. In der 6wöchigen Erprobungsphase wurde das Betriebsverhalten der Lüfter getestet. Es traten in dieser Zeit keine Betriebsstörungen auf. Allerdings sind aufgrund des hohen Verdampferwiderstandes zwei Lüfter erforderlich, um die für die maximale Kälteleistung und die für die örtliche Bewetterung benötigte Wettermenge durchzusetzen. Weiterhin ist ein Einsatz im Vortrieb nur bedingt möglich, da die Abführung des bei der Kühlung austauenden Wassers derzeit nicht gewährleistet ist und seine effektive Kälteleistung reicht nicht zur Klimatisierung der Betriebspunkte auf tiefen Sohlen. Der sich ergebende Handlungsbedarf wird aufgezeigt.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Bergbautechnologie

Untersuchung der Wirksamlkeit der wärmeisolierenden Luttens (Isolierlutten) - Teil 2

01.01.1964 47 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 147 (2)
Der Bericht befasst sich mit der Reduzierung von Kälteverlusten, die beim Einsatz von transportablen Wetterkühlern in den nachfolgenden Luttenleitungen auftreten. Es wird die Verwendung von wärmeisolierenden Lutten an Stelle von Blechlutten untersucht. Die Hauptursachen der Kälteverluste, der Wettermengenverlust infolge Undichtigkeit der Luttenverbindungen und die Aufwärmung der Luttenwetter infolge Wärmedurchgang durch die Luttenwandung, werden messtechnisch untersucht. Die Ergebnisse, die sich aus einer verbesserten Luttenabdichtung ergeben, werden zusammenfassend dargestellt. Die untersuchten Isolierlutten (Elkazelllutte, Mansfeld-Thermolutte) werden nach ihrem Betriebsverhalten, ihren wärmetechnischen Kennwerten und nach ihren Kosten beurteilt. Mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung werden die maximalen Kosten und die Eigenschaften von Isoliermaterialien angegeben, bei deren Einsatz eine Luttenisolierung wirtschaftlich ist. Abschließend wird eine Doppelmantel-Isolierlutte nach dem Baukastenprinzip vorgeschlagen und die maximalen Herstellungskosten ermittelt.
Zusammenfassung
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Informationsbericht 
Bergbautechnologie

Nachholeausbau im TmV - Versuche im BB Schmirchau, Block 617/VI, Lithologie S2

29.05.1970 8 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 187
Die Versuchsarbeiten haben die prinzipielle technische Möglichkeit der Anwendung des Sprengens in strebartigem Verhieb mit Nachholeausbau gezeigt. Der vorläufige Vergleich der zwei Sprengartenbringt eine Verringerung des Sprengstoffverbrauches und des Bohrmeteraufwandes beim Sprengen in strebartigem Verhieb im Vergleich zum Sprengen in Querbrechen. Ein Vergleich der Sprengschemata mit und ohne Einbruch zeigt, dass die Anwendung von Schemata ohne Einbruch zweckmäßiger ist. Die Vorteile der Variante TmV mit strebartigem Verhieb sind: - die Möglichkeit, gleichzeitig technologische Teilprozesse durchzuführen (Bohren und Fördern; Bohren und Ausbauen) - eine breite Abbaufront, vorteilhaft für den Einsatz von leistungsfähigen Bohraggregaten - Steigerung der Arbeitsproduktivität und Senkung des Sprengstoffverbrauches und Bohrmeteraufwandes Als Mängel dieser Variante sind zu bezeichnen: - die bisher noch nicht gelösten Ausbauprobleme - die erhöhten Anforderungen an die Festigkeit des Versatzmassivs und an die Qualitätskontrolle derselben.
Zusammenfassung
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Bericht 
Bergbautechnologie

Pfeilerbau mit Spülversatz ohne erhärtenden Versatz - Abbautechnologie für geringmächtige Lagerstättenteile

01.01.1970 16 Seiten 13 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 188
Beim Pfeilerbau mit Spülversatz wird ein Block durch Strecken in mehrere Pfeiler aufgeteilt. Die Abarbeitung eines Pfeilers geschieht zweiseitig mit kurzen Stößen (Blindorte) von der Pfeilerförderstrecke aus. Der Verhieb ist dabei strebartig. Die Abstützung der Dachschichten wird in der ersten Phase durch Standholzkästen gewährleistet, die fortlaufend entsprechend dem Abbaufortschritt eingebracht werden. Ein Ausbau der vordersten Gassen erfolgt zusätzlich durch einfachen Stempelausbau (Holz- oder Hydraulikstempel mit Anpfahl), der ständig umgesetzt wird. In der zweiten Phase der Versatzeinbringung ist der gesamte Hohlraum eines Pfeilers nachträglich mittels Spülversatz zu verfüllen. Die Abbaurichtung ist je nach Lage der Pfeiler schwebend oder fallend. Die strikte Einhaltung einer richtigen Abbau- und Versatzfolge ist zu gewährleisten. Als Abbaufördermittel sind Schrapper am günstigsten. Die Gewinnung erfolgt über parallele Langbohrlöcher. Zur Verhinderung der Sprengmassenstreuung findet das Prinzip der Haufwerkpufferung Verwendung.
Zusammenfassung
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Studie 
Bergbautechnologie

Mechanisierung der Gewinnung, des Ladens und Förderns von klebenden und backenden Erzen im Tiefbau

22.12.1970 36 Seiten 3 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 193
In der Studie werden verwitterte Gesteine betrachtet, die zum Kleben und Backen neigen. Es sind dies die Lithologien devonische Kalke (D11-2, D13) und Diabas. Es werden Vorschläge hinsichtlich der Mechanisierung der Prozesse Gewinnung, Laden und Fördern unterbreitet. Dabei ist Beseitigung der Ursachen des Klebens und Backens durch Fernhaltung und schnelle Ableitung der zufließenden Wässer (Versatzdrainagewasser, Bohrwasser) und die schnellstmögliche Abförderung des Haufwerks vor Ort bis in die Hunte (Grundstreckenförderung) von Bedeutung. Weiterhin sind geeignete Bunkerungsmöglichkeiten zu schaffen (Rollenfördermechanismen, Horizontalbunker, Rollenauskleidung etc.). Im Perspektiv- und Prognosezeitraum soll zur mechanischen und hydromechanischen Gewinnung übergegangen werden, wobei vorher die Gewinnbarkeit der Gesteine und die technischen Voraussetzungen untersucht werden müssen
Zusammenfassung
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Bericht 
Bergbautechnologie

Ausarbeitung von Varianten für den Abbau von flözartig gelagerten Erzkörpern für die Bedingungen Raitzhain-Beerwalde

01.12.1970 24 Seiten 24 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 194
Grundlage der Erarbeitung von Varianten des Strebbaues bildet die Klassifizierung der Lagerstätten Beerwalde und Drosen. Entsprechend dieser Klassifizierung sind in beiden Lagerstätten bis zu 30% des Lagerstättenumfanges für den Strebbau geeignet. Es werden Angaben zu Form und Inhalt der in Betracht kommenden Lagerstätten gemacht. Diese Faktoren wurden insbesondere bei der Baufeldgröße, der Wahl der Versatzart, des Ausbaues und der Mechanisierung beachtet. Aus der Vielzahl der Varianten, die sich aus der unterschiedlichen Versatztechnik, der Streblänge, der Mechanisierung und der Bohrtechnik ergeben, werden sechs Kombinationen betrachtet und beurteilt. Um eine einheitliche Vergleichsbasis zu erhalten, ist für das Auffahren der Vorrichtungsbaue generell die Schrapperförderung einbezogen. Das schließt nicht aus, dass für den späteren Einsatz die jeweils günstigste Auffahrungstechnik den Vorrang hat. Als Streckenausbau ist polnischer Türstockausbau vorgesehen, wobei auch hier Kappenausbau mit Halteeisen oder Ankerausbau unter bestimmten Bedingungen möglich ist.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Bergbautechnologie

Rationalisierung des Ausbaues im TmV mit dem Ziel der Verringerung des Arbeitsaufwandes und der Erhöhung der Sicherheit vor Ort edurch Sicherung der künstlichen Firste

27.04.1971 20 Seiten 27 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 237
Zur Weiterentwicklung der Ausbautechnologie im TmV für den Abbau unter Versatz werden die angewendeten Ausbauarten vorgeschlagen und neuentwickelte Ausbauvarianten in Verbindung mit anderen technologischen Prozessen einer technisch-technologischen und wirtschaftlichen Analyse unterzogen. Aus insgesamt 11 Grundvarianten werden 16 technologische Varianten dargestellt und für den wirtschaftlichen Vergleich mit 5 Mechanisierungsvarianten kombiniert. Mit Hilfe von Bewertungsrelationen, die über eine Reihe von Bewertungskriterien im Kreisdiagramm ermittelt werden, erfolgt der Vergleich der einzelnen Technologien. Im Zusammenhang mit der Vorabsicherung der Firste durch das Auslegen von Kappen und Drahtgeflecht wird die Möglichkeit erörtert, eine Differenzierung der erforderlichen Versatzfestigkeit unter differenzierten Bindemitteleinsatz anzuwenden. Bezogen auf bestimmte festgelegte Versatzfestigkeiten werden die leistungsfähigsten und kostengünstigsten Varianten zur Erprobung vorgeschlagen. Die ebenfalls effektive Technologie ohne Vorabsicherung und Ausbau durch Stempel mit Anpfahl ist stark abhängig von einer hohen und homogenen Versatzqualität.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Bergbautechnologie

Optimale Gestaltung des Abbauverfahrens TmV, industrielle Einführung der komplexen Mechanisierung für den großflächigen und mittelflächigen TmV

28.05.1971 54 Seiten 7 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 251
Im Bericht sind die Ergebnisse zur Erarbeitung einer Dimensionierungsmethode zur Ermittlung standsicherer Abbaubreiten für den Abbau unter Versatz und zur Ausbaudichte dargelegt. Es wurden dazu Modellierungen mit äquivalentem Material im Labor, Verformungs- und Ausbaubelastungsmessungen in situ, Untersuchungen der Struktur von Versatzmassiven und Untersuchung der Festigkeitseigenschaften des Versatzes in situ und an Proben im Labor durchgeführt. Der strukturelle Aufbau der Versatzmassive und die Tendenz der Festigkeitsverteilung über die Scheibenhöhe wurde in vielen Blöcken geklärt. Für zu unterbauende homogene und geschichtete Versatzmassive wurden Dimensionierungsmethoden auf der Grundlage der Deformationsbeobachtungen in situ und im Labor ermittelt. Auf Grund der Ergebnisse werden für Versatzmassive mit definierten Druckfestigkeiten in situ entsprechende Abbaubreiten empfohlen. Bei diesen Abbaubreiten ist zum Schutz gegen plattige Versatzausbrüche ein zuverlässiger Kopfschutz erforderlich. Die vorgegebenen Abbaubreiten gelten für beliebige Abbaulängen.
Zusammenfassung
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Literaturstudie 
Bergbautechnologie

Abbau- und Ausbauparameter - Teilbericht zum Wirtschaftsvertrag Strebbau Gera

01.01.1971 36 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 290
Ausgehend von der Tatsache, dass der Strebbau vorwiegend im Steinkohlenbergbau zur Anwendung kommt und das betreffende Gebirge trotz aller Abweichungen ein ähnliches Verhalten erwarten lässt, es aber offensichtlich keine Publikationen über Strebbau unter direkt vergleichbaren Bedingungen gibt, musste die Studie ausschließlich auf den Erfahrungen des Steinkohlenbergbaus aufgebaut werden. Es werden zunächst die geomechanischen Vorgänge in Abhängigkeit von den geologischen und bergmännischen Bedingungen unter besonderer Berücksichtigung des Konvergenzgeschehens und der Ausbruchsempfindlichkeit sowie der Einfluss weiterer Faktoren untersucht und dargelegt. Darauf aufbauend werden die Möglichkeiten zur Sicherung der Streb- und Streckenräume durch zweckmäßigste Anpassung des Ausbaues an die zu erwartenden geomechanischen Vorgänge aufgezeigt und mit den gegebenen Bedingungen abgestimmt. Abschließend werden die sich für die Durchführung von Strebbauversuchen mit Spülversatz im Raum Gera ergebenden Schlussfolgerungen in 12 Punkten dargelegt
Zusammenfassung
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