Kategorie Bergbausicherheit




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Bericht 
Bergbausicherheit

Brandverhalten von Polyurethanhartschaum zum Einsatz in untertägigen Grubenbauen

30.12.1971 17 Seiten 39 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 321
Das Institut für Bergbausicherheit, Bereich Freiberg führte Versuche zum Brandverhalten von PU-Spritzschaum, der für die Klimatisierung untertägiger Grubenbaue vorgesehen ist, durch. Bei den untersuchten Materialien handelte es sich um zwei Typen Spritzschaum und eine Type Füllschaum aus dem VEB Synthesewerk Schwarzheide. Nach Vorversuchen im Brandschacht wurden praxisnahe Großversuche im Brandstollen durchgeführt. Dabei erfolgte die Untersuchung von Brandentstehungsmöglichkeiten bei Anwendung unterschiedlicher Zündinitiale, der Abbrenngeschwindigkeit und der Rauchentwicklung. Es wurden Temperatur, Rauchdichte, CO-Konzentration und Wettergeschwindigkeit messtechnisch erfasst. Anhand der durchgeführten Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die untersuchten PU-Spritzschäume eine erhebliche Brandgefahr darstellen. Bei allen Versuchen in dem ausgeschäumten Streckenabschnitt (Stoß und Firste) brannte der Schaum mit großer Geschwindigkeit ab. Aus Sicht des Brandschutzes muss der Einsatz von PU-Spritzschaum für die vorgesehene Anwendung abgelehnt werden. Gegen die Anwendung von Füllschaum zur Hermetisierung von Strecken- oder Schachtquerschnitten mit geringem Volumen bestehen bei sachgemäßer Handhabung keine Bedenken. Ein umfangreicher Anlagenteil mit Versuchs- und Fotodokumentation beschließt den Bericht
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Abschluss-bericht 
Bergbausicherheit

Untersuchung der Möglichkeit zur Anwendung des Emanationsverfahrens im BB "W. Agatz" für die frühzeitige Erkennung endogener Brände

29.03.1974 17 Seiten 16 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 631
Im Bericht werden die Ergebnisse der Untersuchungen zur Eignung des Emanationsverfahrens zur frühzeitigen Erkennung von Grubenbränden im BB „W. Agatz“ dargelegt. Das Emanationsverfahren beinhaltet die Erfassung von Änderungen des Radon-Zuflusses in die Grubenwetter in den brandgefährdeten Grubenfeldern. Damit ergibt sich die Möglichkeit, die entstehende Quelle der Selbsterwärmung schon einige Tage von dem Brandausbruch zu erkennen. Es werden die Grundlagen des Verfahrens, die Kriterien für die Festlegung von Messorten, die Durchführung von Probenahmen sowie Messungen und Auswertungen von Radon-, O2-, CO-, CO2-, CH4-Konzentrationen, Wettermengen und Temperaturen beschrieben. Die Messreihen werden in Bezug auf die Brandentwicklung diskutiert und es werden Ausführungen zur Anwendbarkeit des Verfahrens gemacht. Zur Erhöhung der Sicherheit beim Erkennen endogener Brandquellen ist das Emanationsverfahren parallel mit dem CO-Infralyt-Verfahren zu nutzen. Die Kombination beider Verfahren (Rn und CO) erscheint derzeit als optimale Variante für den BB „W. Agatz“.
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Studie 
Bergbausicherheit

Erarbeitung von Vorsatellungen für eine neue Fluchtwegeregelung im TmV und Untersuchungen ihrer möglichen Auswirkungen auf den Produktionsprozess

30.05.1983 16 Seiten 1 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 1834
Die in der Studie vorgeschlagene neue Fluchtwegeregelung erfüllt weitgehend die vom Auftraggeber vorgegebenen Prämissen, die im Ergebnis der Untersuchung wie folgt zu werten sind: - Die Forderung nach nur einem Abbauzugang, von dem zwei unabhängige Fluchtwege nach über Tage erreichbar sein müssen, erfüllt vollinhaltlich die behördlichen Festlegungen und wurde bereits zeitweilig mit Erfolg praktiziert. - Der einzige Abbauzugang muss ständig befahrbar sein. Daher können Fahrkorbüberhauen in der Regel diese Funktion nur erfüllen, wenn sie zusätzlich mit Fahrten ausgestattet werden. Ausnahmen sind gesondert zu beantragen und sollten in zwei Fällen zulässig sein, wenn das Fahrkorbüberhauen nicht ständig den einzigen Abbauzugang darstellt und der zweite Fluchtweg bevorzugt angefahren wird sowie wenn es sich um eine Blindauffahrung in einem Erzkörper mit einer Scheibenfläche < 300 m2 handelt. - Aufbrüche aus nicht mit Fahrten ausgestatteten Fahrkorbüberhauen und Abbauarbeiten zur Resterzgewinnung müssen bei den genannten zwei Ausnahmen weiterhin möglich sein. - Abbaurampen werden von der Bergbehörde nicht als Abbauzugang anerkannt. Daraus folgt, dass eine Aufnahme der Abbauarbeiten bei noch nicht durchschlägiger Rampe nur möglich ist, wenn vom Blindast der Rampe ein zweiter Fluchtweg angefahren wurde.
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Abschluss-bericht 
Bergbausicherheit

Verbesserung der Klimabedingungen beim Abbau tiefer Sohlen im BB 9 - PU-Stoßisolierung

30.12.1971 175 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3048
Auf den Sohlen der V. Kaskade nehmen die Gebirgstemperatur und der Gebirgswärmestrom weiter zu. Auf der Basis von Voruntersuchungen wird im Bericht die Wärmeisolierung der Grubenbaustöße mit PU-Schaum untersucht. Im Rahmen eines großtechnischen Versuches auf den 1.620-m-Sohle wurde eine Spritztechnologie erprobt und umfangreiche wärmetechnische Messungen zur Bestimmung der Effektivität der Wärmeisolierung durchgeführt. Die Kosten der Isolierung und die Kühlkosten für die Sohlen werden ermittelt und Fragen der Toxizität und Entflammbarkeit des Schaumstoffes untersucht. Im Ergebnis des Versuches wurde eine Technologie zur Isolierung der Stöße und der Firste von Grubenbauen mit Stahlbogenausbau bei laufendem Betrieb erarbeitet. Die Wärmeabgabe der isolierten Grubenbaue ist ca. 35% niedriger als die nichtisolierter Grubenbaue. Wegen der Entflammbarkeit des eingesetzten PU-Schaumes kommt eine großtechnische Anwendung für dieses Material nicht in Betracht. Der Bericht enthält umfangreiche anlagen und Ergänzungen (u.a. technische Dokumentation Spritzaggregat, technologische Karten, die Dokumentation der Versuchsstrecke, Messergebnisse, Kostenbetrachtungen).
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Bericht 
Bergbausicherheit

Brandverhalten von Harnstoff-Formaldehyd-Schaum

28.05.1976 22 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3170
Im Bericht sind die Ergebnisse des Brandverhaltens von Harnstoff-Formaldehyd-Plastschaum in Labor- und Originalbrandversuchen dargelegt. Es wurden folgende Untersuchungen durchgeführt: - Plattenrahmentest - Originalbrandversuche im Brandstollen - Originalbrandversuche im Turm des Brandstollens Im Ergebnis der Originalbrandversuche ist festzustellen, dass der geprüfte wasserhaltige Harnstoff-Formaldehyd-Schaum auf Grund der geringen Brennbarkeit zum Verfüllen von Überhauen verwendet werden kann. Die freie Schaumoberfläche an der Grundstrecke des Überhauens ist mit Holz oder einem schwer brennbaren Material zu verschalen. An der Kopfstrecke des Überhauen ist der Schaum mit unbrennbarem Material zu verfüllen. Bei Vorhandensein einer freien Schaumoberfläche ist Schweißen, Schneiden und Rauchen verboten. Polyäthylen- und Gummifolien sollten nicht zur Abdeckung des Schaumes benutzt werden. Eine Selbstentzündung des Schaumes durch die Verschäumungsreaktion, die in wässriger Lösung stattfindet, tritt nicht auf.
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Bericht 
Bergbausicherheit

Untersuchungen zur Entstehung von Ammoniak an untertägigen Arbeitsplätzen

05.02.1990 16 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3761
Im Bericht sind die Untersuchungen zur Ermittlung der Quellen der im untertägigen Bergbau beobachteten Ammoniakemissionen und die Möglichkeiten zu ihrer Beseitigung dargelegt. Nach der Entwicklung einer empfindlichen Bestimmungsmethode für Ammoniak wurde bei Modellversuchen im Labor und mit Hilfe untertägiger Wetter- und Materialanalysen nichtumgesetztes Ammoniumnitrat aus dem ANO-Sprengstoff eindeutig als alleinige Quelle des Ammoniaks festgestellt. Die Freisetzung des Gases erfolgt durch Kontakt mit basischem Gestein. Für eine effektive Ammoniakbekämpfung ist es erforderlich, dass die Vermischung des Ammoniumnitrats mit dem Gestein weitgehend verhindert wird. Beim Laden und bei der Rückführung von nicht benötigtem ANO-Sprengstoff ist höchstmögliche Sorgfalt anzuwenden. Wegen der hohen Wasserlöslichkeit des Ammoniaks ist durch Wetterwäsche mit Sprühdüsen eine kurzfristige lokale Senkung der Ammoniakkonzentration in den Wettern möglich.
Zusammenfassung
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