Königstein

WBA Königstein
Cadmium, Nickel, Uran, Zink

Cadmium


Messwertdiagramm Cadmium

Die Konzentration des Schwermetalls Cadmium im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 1.000 µg/l erreichte die Cadmiumkonzentration Anfang 2018 aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels (derzeit 140 m NN) etwa 50 µg/l und lag damit unterhalb des zulässigen Einleitwertes. Die im Zusammenhang mit einem temporären Höhereinstau (hydraulischer Test) zwischen Ende August 2017 und Anfang Juni 2018 bewirkte Aktivierung bisher noch nicht gefluteter Grubenbereiche führte zu einem Anstieg der Cadmiumkonzentration, welche 2020 mit etwa 90 µg/l knapp unterhalb der zulässigen Einleitkonzentration lag. Das Jahr 2020 war geprägt von der Durchführung des Probebetriebes der umgebauten Wasserbehandlungsanlage. Trotz veränderter Technologie konnte die Cadmiumkonzentration etwa auf ein Viertel verringert und somit ein zusätzlicher positiver Effekt für die Schadstofffracht in der Elbe erreicht werden (blaue Kurve). Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich ca. 206 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden in die Grube reinfiltriert. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Nickel


Messwertdiagramm Nickel

Die Konzentration des Schwermetalls Nickel im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 6.000 µg/l erreichte die Nickelkonzentration Anfang 2018 aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels (derzeit 140 m NN) etwa 300 µg/l. Die im Zusammenhang mit einem temporären Höhereinstau (hydraulischer Test) zwischen Ende August 2017 und Anfang Juni 2018 bewirkte Aktivierung bisher noch nicht gefluteter Grubenbereiche führte zu einer erneuten Anhebung der Nickelkonzentration auf derzeit etwa 400 µg/l. Das Jahr 2020 war geprägt von der Durchführung des Probebetriebes der umgebauten Wasserbehandlungsanlage. Trotz veränderter Technologie konnte die Nickelkonzentration um etwa die Hälfte verringert und so die behördlich festgelegten Überwachungswerte sicher eingehalten werden (blaue Kurve). Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich ca. 206 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden in die Grube reinfiltriert. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Uran


Messwertdiagramm Uran

Die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 250 mg/l erreichte die Urankonzentration Anfang 2018 aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels (derzeit 140 m NN) etwa 7 mg/l. Die im Zusammenhang mit einem temporären Höhereinstau (hydraulischer Test) zwischen Ende August 2017 und Anfang Juni 2018 bewirkte Aktivierung bisher noch nicht gefluteter Grubenbereiche führte zu einer erneuten Anhebung der Urankonzentration auf derzeit etwa 10 mg/l. Das Jahr 2020 war geprägt von der Durchführung des Probebetriebes der umgebauten Wasserbehandlungsanlage, in der keine gesonderte Uranabtrennung mehr erfolgt. Trotz veränderter Technologie konnte die Urankonzentration um bis zu zwei Größenordnungen verringert und so die behördlich festgelegten Überwachungswerte sicher eingehalten werden (blaue Kurve). Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich ca. 206 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden in die Grube reinfiltriert. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.


Zink


Messwertdiagramm Zink

Die Konzentration des Schwermetalls Zink im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 50.000 µg/l erreichte die Zinkkonzentration Anfang 2018 aufgrund von Auswaschungseffekten bei gleichzeitigem Halten des Flutungswasserspiegels (derzeit 140 m NN) etwa 6.000 µg/l. Die im Zusammenhang mit einem temporären Höhereinstau (hydraulischer Test) zwischen Ende August 2017 und Anfang Juni 2018 bewirkte Aktivierung bisher noch nicht gefluteter Grubenbereiche führte zu einer erneuten Anhebung der Zinkkonzentration auf derzeit ca. 12.000 µg/l. Das Jahr 2020 war geprägt von der Durchführung des Probebetriebes der umgebauten Wasserbehandlungsanlage. Trotz veränderter Technologie konnte die Zinkkonzentration um etwa eine Größenordnung verringert werden (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung war dabei auf die Einhaltung der behördlich festgelegten Überwachungswerte ausgerichtet. Im Jahr 2020 wurden durchschnittlich ca. 206 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Weitere Mengen gereinigten Wassers wurden in die Grube reinfiltriert. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.