Kategorie Bewetterung, Staubbekämpfung




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Abschlussbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Untersuchung der Möglichkeiten der Verbesserung de arbeitshygienischen Bedingungen im Tagebau Lichtenberg mit Hilfe künstlicher Bewetterung

04.03.1974 42 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3126
Im Bericht sind die Ergebnisse der Ermittlung der Möglichkeiten und der Effektivität des Einsatzes des Tagebau-Turboventilators TV-1 dargelegt. Der TV-1 erzeugt einen mächtigen Luft- oder Wasser-Luft-Strahl, der mit den Ausmaßen des Tagebaues vergleichbar ist. Hinsichtlich seiner Konstruktion, der Fahreigenschaften, der Bedienung, des Lärmpegels etc. ist er für einen Einsatz im Tagebau vollkommen geeignet. Mit Hilfe des durch den TV-1 erzeugten Stromes können stagnierende Zonen mit einem Umfang von 3 bis Mio. m3 effektiv bewettert sowie eine Fläche von bis zu 12 km2 berieselt werden. Weiterhin reinigt er in seiner Eigenschaft als leistungsstarker Hydrofilter und Sprenger die Luft von Schwebstaub, neutralisiert gasförmige Beimengungen (Stickoxide, Aldehyde), benetzt die staubenden Flächen von Wegen, Strossen und die Manövrierplätze von Kippern. Der TV-1 dient generell der Verbesserung des Mikroklimas in der Bewetterungszone und wird im Tagebau Lichtenberg seit 1973 eingesetzt.
Zusammenfassung
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Abschlussbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Ausarbeitung von Methoden zur Lenkung des Radonaustrittes - Erarbeitung eines aerodynamischen Vervahrens zur Lenkung des Radonaustrittes aus abgeworfenen Grubenbauen mittels Depression des Hauptgrubenlüfters

04.08.1983 25 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3275
Die theoretischen und praktischen Untersuchungen der Wetter- und Radonsituation bei ursprünglicher Wetterverteilung sowie bei Regulierung der Wettermenge in Experimentalbereichen mit abgeworfenen Grubenbauen bestätigen, dass es möglich ist, das aerodynamische Verfahren zur Lenkung des Radonaustritts in die Grubenbaue anzuwenden. Durch die Installation von Wettertüren und –dämmen mit einen bestimmten aerodynamischen Widerstand können die Verteilung der Wettermenge und der Zufluss von Radon bzw. seiner Zerfallsprodukte in den Wetternetzen der Versuchsabschnitte zielgerichtet beeinflusst werden. Bei allen untersuchten Varianten der Wetterregulierung gewährleistet die Erhöhung des Widerstandes der Dämme, die die abgeworfenen Grubenbaue von der in Betrieb befindlichen Sohle isolieren, auf 50 – 150 Wb eine Aufwärtsbewetterung im Block zur Wettersohle und vergrößert den Radonzufluss aus den oberen abgeworfenen Sohlen. Abschließend werden noch zu lösende bergbau- und bewetterungstechnische Fragestellungen formuliert.
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Ergebnisbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Ausarbeitung von Methoden zur Lenkung des Radonaustrittes durch Vervollkommnung der earodynamischen Parameter der Wetternetze - Untersuchung zur Durchlässigkeit des Gebirges im Ronneburger Feld

30.06.1980 110 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3276
Es werden für die im Ronneburger Erzfeld auftretenden Lithologien die Luftdurchlässigkeiten für homogenes Gestein, für Gebirge mit Störungen und für durch den Aufschluss beeinflusstes Gebirge angegeben. Der Vergleich der Durchlässigkeit des Gebirges und homogenem Gestein zeigt, dass ≥ 99% der Durchlässigkeit des Gebirges von den Rissen und Klüften im Gebirge bestimmt werden. Dementsprechend strömen auch ≥ 99% des Volumenstromes bei Schleichströmung, Absaugung oder Injektion über die Risse und Klüfte im Gebirge. Der Einfluss einzelner Störungen im Gebirge auf den Volumenstrom wird gezeigt. Durch die Schaffung von Unterdruckzonen im Gebirge wird eine Verringerung des Radonzuflusses in die offenen Grubenbaue erreicht. Weiterhin werden technische Angaben zur Absaugung aus Bohrlochfächern und hermetisierten Grubenbauen gemacht. Es werden Hinweise zur Berechnung des abzusaugenden Volumenstromes gegeben.
Zusammenfassung
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wissenschaftlich-technische Leistung 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Untersuchung des Einflusses der Anwendung von Teilversatz im TmV auf die Strahlenschutz- und Bewetterungssituation

24.04.1985 15 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3278
Durch die Einführung des TmV mit Teilversatz entstanden zusätzliche Hohlräume im abgebauten Massiv. Das Zurücklassen eines unversetzten Hohlraumes verringert den aerodynamischen Gesamtwiderstand des Blockes und ruft einen zusätzlichen Wetterstrom mit hohen Radon- und Folgeprodukt-Konzentrationen hervor. Die Untersuchungsergebnisse werden dargelegt. Diese bringen die Kompliziertheit und Vielfalt der Bewetterungsschemata der Blöcke bei der Anwendung von Teilversatz, die gemischte Anordnung des Voll- und Teilversatzes des Abbauhohlraumes in vertikaler und horizontaler Ausdehnung der Teilsohlen sowie den absoluten und spezifischen Radonaustritt und die Folgeproduktkonzentration zu Ausdruck. Die Verschlechterung der Strahlenschutzsituation sollte nicht mittels Zuführung zusätzlicher Wettermengen, sondern überwiegend durch die Hermetisierung der teilversetzten Grubenbaue kompensiert werden. Abschließend werden Ausführungen zur Optimierung der Bewetterungsschemata in den verschiedenen Bergbaubetrieben gemacht.
Zusammenfassung
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Zwischenbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

TmV mit Teilversatz für klein- bis mittelflächige Erzkörper, Teil Strahlenschutz und Bewetterung

03.03.1986 22 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3279
Die Untersuchungen zur Strahlenschutzsituation und die Analyse der Bewetterungsschemata wurden in 15 Abbaublöcken der Thüringer Bergbaubetriebe bei Anwendung von Teilversatz durchgeführt. Die Einführung des Teilversatzes ist mit der Bildung von zusätzlichem Hohlraum im abgebauten Gebirgsmassiv verbunden. Dieser Raum erreicht 23 bis 25% des gesamten Abbauvolumens der Scheibe. Dies führt zu einer Erhöhung des Radonaustrittes um ca. 15% bis 20%. Das Fehlen einer zuverlässigen Trennung nichtversetzter Grubenbaue vom Frischwetterstrom führt zu Wetterverlusten bis etwa 50%. Es wird angegeben, wie offene Teilversatzabschnitte bei der Wettermengenberechnung zur Gewährleistung des Strahlenschutzes zu berücksichtigen sind. Neben einer Hermetisierung der abgebauten teilversetzten Scheiben werden ausgehend von der Analyse der bestehenden Bewetterungsschemata der Abbaublöcke mit TmVm vier optimierte Schemata empfohlen. Diese Steuerung des Radonaustrittes setzt die getrennte Ableitung der Wetterströme aus dem Abbaurevier durch die Hauptwetterführung oder die Sonderbewetterung über Drainagegrubenbau oder Luttenleitungen in die Abwetterströme unter Umgehung der Atmosphäre der in Betrieb befindlichen Grubenbau voraus.
Zusammenfassung
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Entscheidungs-vorlage zum Themen-abschluss 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Wettermengenprojektierung nach Strahlenschutzkriterien für die Hauptwetterführung der Lagerstätte Pöhla-Tellerhäuser

06.12.1985 36 Seiten 5 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3281
Es wurde ein anwendungsreifes Verfahren entwickelt, mit dem das Strahlungsniveau in sämtlichen Grubenbauen (Strängen des Wetternetzes) auf der Grundlage einer vorgegebenen Wettermengenverteilung und der Wettermengenbedarf bei vorgegebenen Strahlenschutzsituationen in beliebigen Stränge des Wetternetzes berechnet werden kann. Die hierzu durchgeführten experimentellen und theoretischen Arbeiten sind im Teil Bearbeitungsablauf des Berichtes dargelegt. In Abhängigkeit von der Lage der Grubenbaue innerhalb des Grubengebäudes ist der Wetterbedarf, trotz gleichen Gesamtzuflusses, unterschiedlich. Aus diesem Sachverhalt folgt die Notwendigkeit einer detaillierten Berechnung sämtlicher Stränge des realen Wetternetzes. Die Wettermengendimensionierung erfolgte mittels iterativer Berechnung. Kernpunkt dieses Verfahrens ist die Berechnung und Verteilung von Korrekturwettermengen. Es zeigt sich, dass die unterschiedliche Verteilung einer konstanten Gesamtwettermenge verschiedene Mischkonzentrationen der potenziellen Alphaenergie an den Knotenpunkten zusammenströmender Wetter bewirkt. Im Kontext der durchgeführten Untersuchungen konnte bewiesen werden, dass es für jedes Netz eine Wetterverteilung gibt, die bei Realisierung der gestellten Bedingungen ein Minimum an Gesamtwettermengenbedarf aufweist.
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wissenschaftlich-technisches Gutachten 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Untersuchung der Staubverhältnisse beim Nassbohren in Abhängigkeit von der Wassermenge unter gleichzeitiger Anwendung von Netzmittelzusätzen mit dem Ziel der Senkung der Spülwassermengen bei gleich hoher Staubabscheideleistung

16.12.1966 22 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3377
Die Staubverhältnisse beim Bohren mit Wasser und verschiedenen Netzmittellösungen wurden einmal auf einem Bohrversuchstand unter definierten Versuchsverhältnissen und einmal unter der Praxis angenäherten Bedingungen Untertage untersucht. Bei den Versuchen auf dem Prüfstand wurde die Staubentwicklung in Abhängigkeit von der Spülwassermenge und verschiedenen Netzmittellösungen sowie in Abhängigkeit von der Konzentration untersucht. Die optimale Netzmittelkonzentration wurde zu 0,1% bestimmt. Die beim Nassbohren entstehende absolute Staubmenge ist relativ klein, so dass die Wirksamkeit der Netzmittel beim praktischen Bohrbetrieb, wie auch durch die Untertageversuche nachgewiesen wurde, durch andere Einflussfaktoren teilweise überlagert wird. Aus diesem Grund wird der Einsatz von Netzmitteln nur für das Nassbohren nicht empfohlen. Gesundheitsschädigende Auswirkungen der Netzmittel sind bei einer Konzentration von 0,1% nicht zu erwarten.
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Abschlussbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Technisch-ökonomische Studie zur Sauberhaltung der Frischwetter im Bergbaukombinat Schmirchau der SDAG Wismut

31.10.1975 37 Seiten 19 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3378
Zur Feststellung des Ist-Zustandes der Verstaubung der in den Schacht einziehenden Frischwetter wurden spezielle Staubmessungen im Bergbaukombinat Schmirchau durchgeführt. Die Auswertung dieser Messungen sowie die Berücksichtigung der mehrjährigen Betriebsmessungen ergab Erkenntnisse in Bezug der Abhängigkeit der Staubkonzentrationen von der Jahreszeit, von den klimatischen Verhältnissen, von den strömungsbedingten Verhältnissen über Tage und von den verschiedenen Staubquellen über und unter Tage. Auf Basis der Messwerte konnte die Größenordnung der Belastung der Frischwetter durch die einzelnen Staubquellen festgestellt werden. Es werden Maßnahmen zur Liquidierung von Staubquellen bzw. zur Verminderung des von den einzelnen Staubquellen stammenden Staubes vorgeschlagen. Bei lückenloser Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen im Komplex, besteht die Möglichkeit, die Konzentration des Staubes in den Frischwettern um ca. 70 T/cm3 zu vermindern.
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Abschlussbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Staubbekämpfungsanlagen im Jugendbergbaubetrieb Königstein

01.01.1968 19 Seiten 6 Anlagen Archivnr.: F/E WTZ 3397
Bei der Staubbekämpfungsanlagen handelt es sich im Wesentlichen um zwei Geräte zur Wetterzwischenreinigung für Sonderbewetterungsanlagen und um die Möglichkeit, oberflächenaktive Stoffe in bestimmten Konzentrationen dem der Staubbekämpfung dienenden Grubenwasser zuzugeben. Gleichzeitig soll ein Nachweis über die Effektivität von Netzmitteln beim Bohren und Schrappen erbracht werden. Die Trockenfilterlutte kann im Gegensatz zur Lamellenlutte nicht für einen generellen Einsatz empfohlen werden. Die Verwendung von oberflächenaktiven Stoffen beim Bohren und Sprengen zeigt positive Ergebnisse. Während die Staubentwicklung beim Bohren ohne Netzmittel 22% bis 52% beträgt, liegt sie bei der Anwendung von Netzmitteln bei 22%. Beim Schrappen ist ein deutlicher Unterschied festzustellen: Staubzunahme ohne Netzmittel 57% bis 66%; Staubzunahme mit Netzmittel 13% bis 29%.
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Abschlussbericht 
Bewetterung, Staubbekämpfung

Erarbeitung eines Studienentwurfes über die Möglichkeiten der wasserarmen und trockenen Staubbekämpfung in den Grubenbetrieben der SDAG Wismut

30.04.1969 96 Seiten Archivnr.: F/E WTZ 3398
Im Ergebnis einer Literaturrecherche über trockene und wasserarme Staubbekämpfungsverfahren wurde festgestellt, dass diese Verfahren aus verschiedenen Gründen ungeeignet sind. Der Netzmittelzusatz ist bei der Haufwerksbefeuchtung gerechtfertigt und sollte in allen anderen Fällen (Spülbohren, Stoßtränken, Schwebstaubbekämpfung) nur dann angewendet werden, wenn durch alle anderen Maßnahmen die maximal zulässige mittlere Staubkonzentration nicht erreicht bzw. unterschritten wird. Im Hinblick auf die allgemeinen Staubverhältnisse in der Grube sind Wetterführung, weitestgehend staubfreie Einziehströme, Wetterzwischenreinigung und die Salz- und Pastenverfahren von besonderer Bedeutung. An stationären Staubquellen sind Trockenfiltergeräte einzusetzen. Das Trockenbohrabsaugverfahren sollte nur dort angewendet werden, wo es auf Grund der grubenklimatischen Situation unbedingt geboten ist (Aus- und Vorrichtung). Wo sich die Salzverfahren aus grubensicherheitlichen Gründen (erhöhte Rutschgefahr, Korrosion) nicht durchführen lassen, müssten zur Sauberhaltung der Strecken Streckenstaubsauger eingesetzt werden.
Zusammenfassung
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