WBA Helmsdorf
Hier finden Sie die aktuellen Daten zur Wasseraufbereitung der WBA Helmsdorf. Die Messwerte zeigen, wie wir Uran und Arsen effektiv aus dem Flutungswasser filtern, um die Zwickauer Mulde nachhaltig zu schützen.
Arsen
Die Konzentration des als toxisch bekannten Stoffes Arsen im zu behandelnden Wasser variiert je nach Mischungsanteilen der gefassten Sicker- und Oberflächenwässer aus Untergrund und Umgebung und liegt aktuell bei etwa 1 mg/l (orange Kurve). Im Prozess der Wasserbehandlung wird diese im Mittel um etwa eine Größenordnung verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist dabei primär auf die Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Durchschnittlich wurden im Jahr 2025 ca. 28 m³ Wasser pro Stunde in der mittlerweile im Dauerbetrieb befindlichen Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf-neu behandelt und anschließend in die Zwickauer Mulde abgegeben. Die Notwendigkeit der Wasserbehandlung wird perspektivisch entfallen, wenn nach Abschluss der Sanierung die Absetzbecken vollständig abgedeckt bzw. die austretenden Sickerwässer hinsichtlich Menge und Konzentration unbedeutend sind.
Uran
Die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im zu behandelnden Wasser (orange Kurve) variiert je nach Mischungsanteilen der gefassten Sicker- und Oberflächenwässer aus Untergrund und Umgebung und liegt aktuell bei etwa 10 mg/l. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Urankonzentration um circa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist dabei auf die Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Durchschnittlich wurden im Jahr 2025 ca. 28 m³ Wasser pro Stunde in der mittlerweile im Dauerbetrieb befindlichen Wasserbehandlungsanlage Helmsdorf-neu behandelt und anschließend in die Zwickauer Mulde abgegeben. Die Notwendigkeit der Wasserbehandlung wird perspektivisch entfallen, wenn nach Abschluss der Sanierung die Absetzbecken vollständig abgedeckt bzw. die austretenden Sickerwässer hinsichtlich Menge und Konzentration unbedeutend sind.
Ausblick
Natürliche Prozesse werden dafür sorgen, dass in den Gruben sowie bei den Sickerwässern der Halden und Schlammteiche die Schadstoffbelastung des Wassers mit der Zeit abnimmt. Wann das Wasser an allen Standorten Werte hat, die eine Abgaabe in die Flüsse ohne Behandlung erlaubt, ist derzeit noch nicht abzusehen.