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WBA Ronneburg

Hier finden Sie die aktuellen Daten zur Wasseraufbereitung der WBA Ronneburg. Die Messwerte zeigen, wie wir Nickel und Uran effektiv aus dem Flutungswasser filtern, um die Wipse nachhaltig zu schützen.

Nickel

Zur Steuerung des Wasserstandes in der Grube Ronneburg wird das im Gessental gefasste Grubenwasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die Wasserbehandlungsanlage des Standortes gefördert (orange Kurve). Nach anfänglich stark steigender Tendenz mit Spitzenwerten bis etwa 15.000 µg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des Schwermetalls Nickel im zu behandelnden Wasser auf ein Niveau von ca. 250 µg/l. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Ni-Konzentration um etwa zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Im Jahr 2025 wurden etwa 470 m³ Wasser pro Stunde behandelt und in die Wipse abgegeben. Das Flutungsniveau des Grubengebäudes wird im Rahmen der Bewirtschaftung dauerhaft im Arbeitsspeicher bei ca. 247 m NN gehalten.

Uran

Zur Steuerung des Wasserstandes wird das im Gessental gefasste Grubenwasser sowie bedarfsweise das aus Brunnen gespeiste Grundwasser in die Wasserbehandlungsanlage des Standortes gefördert (orange Kurve). Nach anfänglichen Spitzenwerten bis etwa 1 mg/l im Jahr 2006 sank die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Speisungswasser auf ca. 0,6 mg/l ab. Im Prozess der Wasserbehandlung wird die Uranbelastung um mehr als eine Größenordnung verringert (blaue Linie). Die Ablaufkonzentration unterschreitet dabei sicher den behördlich festgelegten Überwachungswert. Im Jahr 2025 wurden etwa 470 m³ Wasser pro Stunde behandelt und in die Wipse abgegeben. Das Flutungsniveau des Grubengebäudes wird im Rahmen der Bewirtschaftung dauerhaft im Arbeitsspeicher bei ca. 247 m NN gehalten.

Ausblick

Natürliche Prozesse werden dafür sorgen, dass in den Gruben sowie bei den Sickerwässern der Halden und Schlammteiche die Schadstoffbelastung des Wassers mit der Zeit abnimmt. Wann das Wasser an allen Standorten Werte hat, die eine Abgaabe in die Flüsse ohne Behandlung erlaubt, ist derzeit noch nicht abzusehen.