WBA Pöhla
Hier finden Sie die aktuellen Daten zur Wasseraufbereitung der WBA Pöhla. Die Messwerte zeigen, wie wir Arsen und Radium effektiv aus dem Flutungswasser filtern, um den Luchsbach nachhaltig zu schützen.
Arsen
Die Konzentration des als toxisch bekannten Stoffes Arsen im Flutungswasser (orange Kurve) erreichte seit Beendigung der Flutung maximal ca. 3000 µg/l und stagniert mittlerweile bei etwa 1500-1800 µg/l. Im Prozess der seit 2014 wieder aktivierten konventionellen Wasserbehandlung wird sie um fast zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Durchschnittlich wurden 2025 ca. 11 m³ Wasser pro Stunde behandelt und anschließend in den Luchsbach abgegeben. Die Reinigungsleistung ist auf die Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Eine perspektivische Notwendigkeit der Wasserbehandlung ist von der weiteren Konzentrationsentwicklung des Flutungswassers abhängig.
Radium
Die Aktivitätskonzentration für Radium-226 im Flutungswasser (orange Kurve) erreichte bislang maximal 5000 mBq/l und bewegt sich seit Jahren in der Größenordnung von ca. 4000 mBq/l ohne nennenswerten Rückgang. Im Prozess der seit 2014 wieder aktivierten konventionellen Wasserbehandlung wird diese Konzentration um ca. zwei Größenordnungen verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist dabei auf die Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablaufwasser ausgerichtet. Durchschnittlich wurden 2025 ca. 11 m³ Wasser pro Stunde behandelt und anschließend in den Luchsbach abgegeben.
Ausblick
Natürliche Prozesse werden dafür sorgen, dass in den Gruben sowie bei den Sickerwässern der Halden und Schlammteiche die Schadstoffbelastung des Wassers mit der Zeit abnimmt. Wann das Wasser an allen Standorten Werte hat, die eine Abgaabe in die Flüsse ohne Behandlung erlaubt, ist derzeit noch nicht abzusehen.