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WBA Königstein

Hier finden Sie die aktuellen Daten zur Wasseraufbereitung der WBA Königstein. Die Messwerte zeigen, wie wir Uran und Zink effektiv aus dem Flutungswasser filtern, um die Elbe nachhaltig zu schützen.

Uran

Die Konzentration des radioaktiven Stoffes Uran im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 250 mg/l liegt die Urankonzentration aufgrund von Auswaschungseffekten bei derzeit etwa 4,5 mg/l. Trotz veränderter Technologie der umgebauten Wasserbehandlungsanlage, in der keine gesonderte Uranabtrennung mehr erfolgt, kann die Urankonzentration um bis zu zwei Größenordnungen verringert und so der behördlich festgelegte Überwachungswert sicher eingehalten werden (blaue Kurve). Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich ca. 213 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.

Zink

Die Konzentration des Schwermetalls Zink im Flutungswasser (orange Kurve) variiert in Abhängigkeit des Flutungsprozesses. Nach anfänglich sehr hohen Zulaufkonzentrationen von mehr als 50.000 µg/l liegt die Zinkkonzentration aufgrund von Auswaschungseffekten bei derzeit etwa 5.000 µg/l. Trotz veränderter Technologie kann die Zinkkonzentration in der umgebauten Wasserbehandlungsanlage um etwa ein bis anderthalb Größenordnungen verringert und so der behördlich festgelegte Überwachungswert sicher eingehalten werden (blaue Kurve). Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich ca. 213 m³ Wasser pro Stunde in die Elbe abgegeben. Langfristig entfällt die Notwendigkeit der Wasserbehandlung dann, wenn von den gefluteten Grubenräumen keine unzulässige Gefährdung für umliegende Schutzgüter ausgeht.

Ausblick

Natürliche Prozesse werden dafür sorgen, dass in den Gruben sowie bei den Sickerwässern der Halden und Schlammteiche die Schadstoffbelastung des Wassers mit der Zeit abnimmt. Wann das Wasser an allen Standorten Werte hat, die eine Abgaabe in die Flüsse ohne Behandlung erlaubt, ist derzeit noch nicht abzusehen.