WBA Aue
Hier finden Sie die aktuellen Daten zur Wasseraufbereitung der WBA Aue für die Grube Schlema-Alberoda. Die Messwerte zeigen, wie wir Uran und Arsen effektiv aus dem Flutungswasser filtern, um die Zwickauer Mulde nachhaltig zu schützen.
Arsen
Das Flutungswasser der Grube Schlema-Alberoda ist mit dem als toxisch bekannten Stoff Arsen stark belastet (orange Kurve). Seit Beginn der Flutung sank die Belastung von vormals ca. 2500 µg/l auf ein derzeitiges Niveau von ca. 1200 bis 1.300 µg/l. Nach wie vor kann diese Wasserqualität nicht in die Zwickauer Mulde abgegeben werden. Im Zuge der Wasserbehandlung wird die Arsenkonzentration auf ca. 5 bis 10% des Ausgangswertes verringert (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die sichere Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablauf der Wasserbehandlungsanlage ausgerichtet. Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich ca. 543 m³ Wasser pro Stunde behandelt und anschließend in die Zwickauer Mulde abgegeben. Die Notwendigkeit der Wasserbehandlung entfällt perspektivisch bei Unterschreitung des Überwachungswertes.
Uran
Das Flutungswasser der Grube Schlema-Alberoda ist mit dem radioaktiven Stoff Uran stark belastet (orange Kurve). Seit Beginn der Flutung sank die Belastung bereits von vormals ca. 8 mg/l Uran auf ein derzeitiges Niveau von ca. 0,9 mg/l. Nach wie vor kann diese Wasserqualität nicht in die Zwickauer Mulde abgegeben werden. Deshalb erfolgt eine Wasserbehandlung, in deren Ergebnis u.a. die Urankonzentration um etwa eine Größenordnung verringert wird (blaue Kurve). Die Reinigungsleistung ist auf die Einhaltung des behördlich festgelegten Überwachungswertes im Ablauf der Wasserbehandlungsanlage ausgerichtet. Im Jahr 2025 wurden durchschnittlich ca. 543 m³ Wasser pro Stunde behandelt und anschließend in die Zwickauer Mulde abgegeben. Die Notwendigkeit der Wasserbehandlung entfällt perspektivisch bei Unterschreitung des Überwachungswertes.
Ausblick
Natürliche Prozesse werden dafür sorgen, dass in den Gruben sowie bei den Sickerwässern der Halden und Schlammteiche die Schadstoffbelastung des Wassers mit der Zeit abnimmt. Wann das Wasser an allen Standorten Werte hat, die eine Abgaabe in die Flüsse ohne Behandlung erlaubt, ist derzeit noch nicht abzusehen.